Auch wenn US-Präsident Trump sein Treffen mit Chinas Staatschef Xi als „fantastisch“ beschrieb, wurde er in Wahrheit auf den Boden der Realität zurückgeholt. Trumps Zollpolitik mag zwar bei schwachen Handelspartnern gut funktionieren, aber China lässt sich nicht so leicht einlullen, wie es mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen bei den Verhandlungen mit Trump geschehen ist. Das Reich der Mitte ist mittlerweile in vielen Sektoren Technologieführer. Die Zeiten der USA als alleinige, vor allem ökonomische, Großmacht sind vorbei. Dass Trump es als Erfolg verkauft, dass ein Teil der negativen Auswirkungen (v. a. Importstopp von Soja durch China, Exportbeschränkungen für seltene Erden), die er ja durch seine Politik erst verursacht hat, nun zeitlich befristet eventuell wieder vom Tisch sind, ist ein Treppenwitz der Geschichte.
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