Die in Spanien inszenierte Tomatenschlacht „La Tomatina“, die seit 1945 jedes Jahr abgehalten wird, ist ein Hohn gegenüber hungernden Menschen. Dieses Fest, bei dem tonnenweise Tomaten zur Belustigung der Menschen vernichtet werden, gehört sofort unterbunden. Wenn man bedenkt, dass 1 Kilo Tomaten in Spanien 2,20 Euro kostet und davon 150.000 Kilo innerhalb einer Stunde vernichtet werden, kommt man schon zum Nachdenken. Wo bleibt der Aufschrei der EU? Man könnte die Tomaten – obwohl sie anscheinend nicht mehr zum Verzehr geeignet sind – anderwertig verwenden bzw. verarbeiten. Für Soßen, Pasten usw. Der Lebensmittelhandel sollte Waren wie diese zu einem niedrigen Preis anbieten. Personen mit kleinen Einkommen würden sich freuen. Da alles teurer wird, frage ich mich, ob solche Feste noch zeitgemäß sind?
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