Am Nationalfeiertag hat sich unser österreichisches Bundesheer zu Recht präsentiert. Nun gibt es in Österreich die allgemeine Wehrpflicht, und wer tauglich ist, hat diese auch zu erfüllen. Inzwischen ist es so, dass die Wehrpflichtigen sich entscheiden können, diesen Dienst beim österreichischen Bundesheer abzuleisten oder eben als Wehrersatzdienst im sozialem Bereich. Das beginnt beim Sanitäterdienst im Rettungswesen, geht mit Hilfsdiensten in Spitälern und Heimen weiter, ja bis zur Kinder- und Altenbetreuung, und auch im Ausland darf dieser Dienst zum Beispiel in der Entwicklungshilfe oder als Gedenkdienst abgeleistet werden. Allein der Krankentransport würde, auch das soll einmal gesagt werden, ohne die engagierten Zivildiener im Rettungswesen (welche nicht nur Ausbildung machen, sondern auch die Sanitäterprüfung positiv ablegen müssen) um vieles schlechter und wohl auch teurer laufen. Manche ältere Menschen nennen heute noch solche jungen Männer „Drückeberger“. Jene jungen Menschen welche sie dann über Treppen tragen, ins Spital oder zum Arzt fahren oder eben ihnen im Heim helfen. Nur – großes Lob bekommen Zivildiener höchstens vor den Wahlen. Dabei hätten sie genauso das Recht, präsentiert zu werden.
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