Ausnahmen bestätigen die Regel, aber im Großen und Ganzen ist Integration, wie sie hierzulande praktiziert wird, ein Trugbild. Integration läuft primär über den Arbeitsprozess, aber viele derer, die aus völlig anderen Kulturkreisen kommen, sind weder tauglich noch arbeitsmarktwillig. Dazu kommt, dass Frauen meist nicht berufstätig sind und ihre Erwerbsquote gegen null tendiert. Nach einer erst unlängst in der „Zeit“ veröffentlichten Studie leben in Deutschland 2/3 der vor allem ab 2015 gekommenen Syrer von Hartz IV, wobei für die Schweiz und Schweden ähnliche Ergebnisse vorliegen. Das dürfte in Österreich nicht anders sein, wo nach offiziellen Statistiken die Arbeitslosigkeit der Gruppe Afghanen/Syrer bei fast 50% liegt, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Integration kann nur nach dem Vorbild USA funktionieren, wo es keine Einwanderung in Sozialsysteme gibt und man vom ersten Tag an Amerikaner sein und die Landessprache beherrschen muss, wobei es nicht wie hierzulande für den Alltag kostenlose Dolmetscher, Flugblätter in verschiedensten Sprachen und muttersprachliche Begleitpädagogen auf Steuerzahlers Kosten gibt. Hierzulande können die meisten Migranten ihr bisheriges Leben in Parallelgesellschaften weiterführen, nur auf einem höheren Wohlstands- und Sicherheitsniveau.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am So, 24.10.2021
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