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Letsch: „Die Tabelle ist eigentlich eine Farce!“

Bundesliga
30.11.2025 20:30
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Was man nach den Duellen von TSV Hartberg und SK Sturm Graz, SCR Altach und FC Red Bull Salzburg sowie LASK und SK Rapid in den Lagern der Teams zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!

Fabio Ingolitsch (Altach-Trainer): „Es wäre vermessen zu sagen, dass man sich über einen Punkt gegen Salzburg nicht mehr freut. Speziell, wenn man so reinstartet ins Spiel wie wir heute. Wir haben am Anfang zwei Geschenke verteilt, von denen sie eines dankend angenommen haben. Wir haben dann aber eine super Reaktion gezeigt, sind besser und besser geworden und haben ein offenes Spiel gestaltet. In der Schlussphase war das Momentum ganz klar auf unserer Seite und wir waren auch ganz knapp davor, das Spiel als Sieger zu verlassen. Wir haben uns wieder zu einer Mannschaft entwickelt, die zu Hause einfach schwer zu biegen ist. Mein großes Ziel war immer, aus diesen Vierblocks mindestens sieben Punkte zu holen. Wir stehen jetzt bei vier Punkten. Wir haben noch zwei Chancen parat, und ich möchte, dass wir dieses Ziel auf jeden Fall erreichen.“

Thomas Letsch (Salzburg-Trainer): „Es war ein Kampfspiel, das haben wir bis auf die eine Phase vor dem 1:1 gut gemacht, wir haben uns viele Chancen erarbeitet. Wir müssen vor dem 1:0 schon mindestens 1:0, eher 2:0 führen. Wir sind gut aus der Halbzeit gekommen. Dann war die eine Szene (Foul an Ratkov, Anm.), das war ein glasklarer Elfmeter. Da habe ich null Verständnis und einen riesen Hals. Die vier Unparteiischen waren sich sehr sicher, in ihrer sehr selbstbewussten, überheblichen Art, und der VAR hat auch nicht eingegriffen. Ich bin stinkesauer. Das ist nicht akzeptabel und nicht professionell. Wir haben den Gegner bestimmt, haben uns Chancen herausgespielt. Wir gewinnen nicht, das ist das Ärgerliche. Wir stehen jetzt gerade auf Platz 1, aber ich glaube, fünf Punkte hinter uns ist Platz 7. Also das ist alles so eng zusammen, sodass die Tabelle eigentlich eine Farce ist. Gegen WSG und gegen Altach war sicherlich mehr als ein Punkt eingeplant.“

Manfred Schmid (Hartberg-Trainer): „Ich habe die Rote Karte bekommen für nichts. Es war kein hitziges Wortgefecht, es war die Intensität, mit der ich auf ihn zugekommen bin. Ich habe ihn nicht beleidigt oder beschimpft. Heute sind sehr fragwürdige Dinge passiert. Meine Mannschaft hat ein tolles Spiel gemacht. Wir haben den Meister richtig gefordert und hatten die besseren Chancen. Sturm hatte aus dem Spiel heraus nicht eine Torchance.“

Jürgen Säumel (Sturm-Graz-Trainer): „Es war klar, dass es kein schönes Spiel, sondern eher ein Geduldspiel wird. Wir haben es mit den geplanten Wechseln auf unsere Seite ziehen können. Aufgrund der letzten 30 Minuten war es ein verdienter Sieg. Unser Elfmeter war für mich klar.“

Dietmar Kühbauer (LASK-Trainer): „3:0 gegen Rapid, was soll man sagen. Man hat schon von der ersten Minute an gesehen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Die Unterbrechungen haben keiner Mannschaft geholfen. Das 1:0 war für die Köpfe extrem wichtig. Wir haben auch zu einem guten Zeitpunkt das 2:0 gemacht. Rapid ist noch immer eine Mannschaft, die jeden in Österreich schlagen kann. Wir haben nächste Woche Hartberg und das ist auch eine sehr schwere Aufgabe. Die Situation ist für den Klub eine schöne, aber lassen wir die Kirche im Dorf.“

Stefan Kulovits (Rapid-Interimstrainer): „Nachdem wir die ersten Minuten überstanden haben, war es eine sehr offene erste Halbzeit, wo wir sehr mutig agieren wollten. Wir haben es großteils sehr gut wegverteidigt. In den letzten Wochen hat sich sehr viel aufgebaut, weshalb das Selbstverständnis nicht so da ist. Da müssen wir schnell gegenwirken, um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten. Die negativen Aspekte müssen wir analysieren und abstellen. Wir müssen uns über die Trainings Selbstvertrauen aufbauen.“

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