Slalom-Königin Mikaela Shiffrin ist zu Beginn des Olympia-Winters nicht zu schlagen! Die US-Ausnahme-Skifahrerin legte im Heimrennen in Copper Mountain eine Machtdemonstration hin, die zweitplatzierte Deutsche Lena Dürr hatte bei Shiffrins drittem Erfolg im dritten Saisonrennen und 104. Triumph im Weltcup überhaupt bereits 1,57 Sekunden Rückstand ...
Katharina Liensberger fiel als Halbzeit-Dritte noch auf Rang sechs zurück und muss weiter auf das erste Stockerl in dieser Saison warten. Katharina Truppe wurde Siebente. Mit Katharina Gallhuber (11.) und Katharina Huber (13.) landeten zwei weitere ÖSV-Fahrerinnen in den Top-15.
Bei Shiffrins Sieg schaffte es auch die für Albanien fahrende Lara Colturi als Dritte erneut aufs Podest. „Es war wirklich herausfordernd“, schnaufte auch Shiffrin beim ORF-Interview im Ziel auf über 3.000 Höhenmetern einmal durch. Sie freute sich auf einen Filme-Abend zuhause, einen heißen Tee und Burger sowie viel Schlaf im eigenen Bett. Ihre Rückbesinnung auf die technischen Disziplinen zahlt sich bisher aus. „Mein Skifahren im zweiten Lauf hat so viel Spaß gemacht, ich habe mich wirklich wohlgefühlt.“
Das Endergebnis:
Liensberger: „Der Speed passt absolut“
Liensberger hatte sich zunächst mit Platz drei in eine gute Position gebracht, dann aber folgte der Rückfall. Während Shiffrin die zweitschnellste Zeit fuhr, reichte es für die Vorarlbergerin (+2,08) nur zur 18. Laufzeit. „Es war spurig, man hat es wirklich gut treffen und trotzdem die Ski gehen lassen müssen. Ich habe schon gemerkt, ich bin nicht so auf Zug gekommen“, sagte Liensberger, die mit Platz zehn in Levi und dem Ausfall in Gurgl ausbaufähig in ihre Paradedisziplin gestartet war. „Ich sehe, gerade im ersten Lauf: Der Speed im Slalom passt absolut. Darauf kann ich aufbauen“, sagte die 28-Jährige.
Die Kroatin Zrinka Ljutic, die Kugel-Gewinnerin des Vorwinters, schied bereits im ersten Lauf aus und erlebt bisher eine verpatzte Saison. Für Aufsehen sorgte Caitlin McFarlane, die dank Laufbestzeit noch 16 Plätze gut machte und Zwölfte wurde. Erst Gallhuber löste die in Australien geborene Französin ab, ein schwerer Patzer („Da bin ich herumgefahren wie ein Tanzbär“) verhinderte für die Niederösterreicherin eine bessere Platzierung.
Hier der Stand im Gesamtweltcup:
Bitter verlief der erste Durchgang für Franziska Gritsch, die beim dritten Tor einfädelte, und Lisa Hörhager, die wenige Meter vor dem Ziel stürzte – mehr Infos gibt’s HIER! Sie hatte im Riesentorlauf am Vortag als 22. noch einen 5.000-Dollar-Scheck für die beste Platzierung mit höchster Startnummer eingestreift.
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