Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel sind gleichermaßen hoch, wobei sich dieser scheinbare Widerspruch leicht auflösen lässt. Das Paradoxon ergibt sich vor allem aus der regionalen Verteilung der Defizite und einem Bildungssystem, das offensichtlich Ungleichgewicht schafft. Der Fachkräftemangel ist im Westen am stärksten ausgeprägt, während vor allem in Ostösterreich die Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich hoch ist. Gleichzeitig stehen Mangelberufen Überschüsse in vielen anderen Bereichen gegenüber. Zur Lösung dieser Problematik wäre eine Verschärfung der Zumutbarkeitskriterien, wie mehrfach angedacht, letztlich unsozial und kaum zumutbar. Was man aber tun kann, ist: verhindern, dass sich Migranten und Asylanten vorwiegend in Wien ansiedeln, weil sie hier die höchsten Sozialleistungen bekommen, aber die geringste Chance auf Beschäftigung haben.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Do, 2.9.2021
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