Die dauernde Jammerei, was die jungen Leute während der Pandemie alles versäumt haben, ist für ältere Semester unverständlich, denn diese Generation hat das Leben ja noch vor sich. Aber eigentlich könnte die ältere Generation, welche im Zenit des Lebens steht, jammern, was ihr gestohlen wurde, aber da hört man nur wenig. Wenn nun noch die jungen Linken rufen „Der Karlsplatz gehört uns“, so sollte mit diesen Leuten einmal Klartext gesprochen werden, denn ihnen gehört gar nichts außer ihrem Hang zum Rudelsaufen. Diese Generation muss erst einmal etwas schaffen, bevor sie fordert, denn die Alten haben das schon getan, sonst würde es den Jungen nicht so gut gehen. Zuerst etwas leisten, dann kann man auch fordern, das muss einmal in die verstörten Hirne hinein. Das Leben besteht nicht nur aus Feiern. Und vor allem die Aggression gegenüber der Polizei muss ein Ende haben, denn diese Leute haben einen verdammt schweren Job und brauchen nicht die Konfrontation mit frustrierten und nur auf Krawall orientierten Jugendlichen.
Friedrich Travnicek, Wien
Erschienen am Di, 15.6.2021
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