Nach dem Siegestor in Villach schoss KAC-Topstar Mursak diesmal Fehervar in der Overtime k.o.! Stürmer Akeson ist bei den Rotjacken kein Thema. Beim VSV gab es vor dem Match einen echten Schock – ein Salzburger kollabierte in der Kabine. . .
Immer wieder Jan Mursak! Wird der KAC-Star gebraucht, ist er da. Zuletzt in Villach hatte der 37-jährige Slowene in der 59. Minute für das 3:2-Siegestor gesorgt, Freitag schoss er die Rotjacken daheim gegen Szekesfehervar in der Overtime in Minute 63 zum hart erkämpften 3:2-Erfolg.
Nach einem Nickl-Pass traf er per Schlagschuss herrlich zum Sieg. „Ich bin richtig happy. Es war nicht unser bestes Match, aber wir haben wieder einen Weg gefunden. Mit den zahlreichen Ausfällen war das auch wirklich nicht leicht. Die vielen jungen Spieler haben einen tollen Job gemacht.“
Insgesamt musste KAC (bei dem Gerrit Böhs und Lennart Leitner ihr erstes Bundesligamatch abspulten!) gegen die Ungarn sieben Stützen vorgeben. Dazu gab’s ja auch eine Woche Pause ohne Spiel – da fehlte der Rhythmus. Das Match plätscherte lange dahin, dann sorgten Petersen und Simovic per „Doppelschlag“ binnen 33 Sekunden kurz vor Ende des Startdrittels für das 2:0. Die Ungarn glichen gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts mit zwei Treffern binnen zwei Minuten aus – 2:2 (24.).
In der Folge neutralisierten sich beide Teams, echte Chancen waren Mangelware. In der Verlängerung hatte gleich Petersen einen Top-Sitzer (61.), Mursak machte dem Zittern dann ein Ende – 3:2.
Akeson ist kein Thema
Bei den Rotjacken kursieren viele Gerüchte über den neuen Legionär im Sturm! Es wird ja ein Ersatz für den verletzten Thomas Hundertpfund gesucht. Aktuell fällt öfters der Name Jason Akeson – der Kanadier ist zurzeit bei Genf unter Vertrag, könnte verliehen werden. Laut KAC aber ist der 35-Jährige (der von 2023 bis 2025 bei Pustertal spielte!) kein Thema!
Und in Villach? Da gab‘s einen Schockmoment!
Noch vor dem Aufwärmen wurde der VSV-Teamarzt in der Halle ausgerufen – ein Notfall in der Salzburg-Kabine! Da war Peter Hochkofler kollabiert, musste sofort ins Krankenhaus Villach gebracht werden. . .
Richtig schockiert zeigten sich von dem Vorfall aber nur die Adler! Denn die Bullen fuhren vor allem im ersten Drittel über den VSV drüber – mit 7:21-Schüssen und einem 3:0-Vorsprung war nach 14 Minuten schon alles erledigt! Weil ein Nissner-Nachschuss (6.), ein Bourke-Solo (10.) sowie ein St.-Denis-Tor (14.) rasch für klare Verhältnisse gesorgt hatten.
VSV arbeitete sich im Powerplay zurück – Rebernig aus kurzer Distanz (33.) und Hughes per Zaubertor ins kurze Eck (45.) schafften den Anschluss. Aber Coe legte nach fraglichem Penalty-Entscheid nach, Bourke traf ins leere Tor (59.) – 2:5.
„Start verschlafen“
Somit kassierte der VSV (bei dem sich Debütant Budgell noch schwer tat) in den letzten 17 Partien ganze 14 Klatschen, die Salzburg feierte in den letzten 14 Partien 13 Siege! Rebernig: „Wir haben den Start verschlafen – das darf nicht passieren!“ Coach Allard: „In den ersten 30 Minuten waren wir in allen Belangen schlechter!“ Am Samstag schon kommt Fehervar.
So geht es Hochkofler!
Und wie geht’s Hochkofler? Gäste-Trainer Viveiros: „Besser! Er ist aus dem Spital.“ Weitere Checks folgen – es soll sich laut ersten Informationen um einen Migräneanfall gehandelt haben.
Gerhard Petschar
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