Schulden. Ein anscheinend bedeutungsloses Wort. Diesen Eindruck gewinnt man schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Wenn man sich vor Augen führt, wie leichtfertig bis hochriskant Banken Kredite an Private und Unternehmen vergeben. Und wenn einem klar wird, in welch schwindelerregende Höhen sich die Staatsschulden von viel zu vielen Staaten seit Jahrzehnten bewegen. Auch der rot-weiß-rote Schuldenberg wächst und wächst. Schon vor Corona. Und jetzt mit Vollgas. Im Moment machen wir Schulden, als gäbe es kein Morgen. Wie lange kann das gut gehen? Natürlich braucht es in einer Krise Investitionen in die Zukunft. In die Wirtschaft und in den Arbeitsmarkt. Ich werde nur das Gefühl nicht los, dass das im Moment in grenzenloser Gießkannenmanier über die Bühne geht. Ohne prüfenden Blick. Ohne Obergrenze. Ohne Nachhaltigkeit. Abgesehen davon missfällt mir immer mehr der viel zu kostspielige Aufschub unvermeidbarer Pleiten. Für mich macht es nur Sinn, jene Firmen zu unterstützen, die nicht schon vor Corona konkursreif waren, sondern durch Corona vor der Pleite stehen. Mit Schwerpunkt auf kleineren und mittleren Unternehmen, aber sicher nicht auf milliardenschweren Großkonzernen. Wir dürfen gespannt sein, wie das weitergeht. Wie erdrückend die Last des Schuldenbergs wird. Dass wir am Ende alle die Zeche für die Kosten der Krise zahlen müssen, ist völlig klar. Etwas anderes glaubt der Herr Finanzminister wohl selbst nicht. Hoffentlich sind nicht auch hier wieder die Kleinen die Dummen!
Christian Stafflinger, Linz
Erschienen am Mi, 21.4.2021
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