Das freie Wort

Krieg oder Frieden

Nun hat der neue US-Präsident Joe Biden beschlossen, seine Truppen aus dem fernen Afghanistan zur Gänze abzuziehen und den seit 1978 andauernden Krieg gegen die Taliban zu beenden, er hat also wie einst seine Vorgänger im 11 Jahre dauernden Vietnam-Krieg kapituliert, weil es nichts zu gewinnen gab. Millionen US-Soldaten und ihre Verbündeten haben diese beiden Kriege das Leben gekostet oder sie für immer als Krüppel zurückgelassen. Nun will der neue US-Präsident vorerst einmal im eigenen Land Ordnung machen, d.h. den Kampf gegen die Pandemie und die Armut aufnehmen, was für das Budget auch eine große Herausforderung bedeuten, aber dem eigenen Land und seiner Bevölkerung zugute kommen wird. Das wurde von seinem Vorgänger Trump eher vernachlässigt. Aber Biden ist nicht so sanft, wie es den Anschein hat. Er schürt für neue mögliche kriegerische Auseinandersetzungen bereits in den Anfängen, hat jetzt Russland und China im Visier, die Waffenindustrie ist ja ein großes Geschäft und muss ja weiter ihre Berechtigung haben. Es ist zu hoffen, dass es in naher Zukunft nicht zu neuen militärischen Konflikten kommt und diese dann nicht mehr direkt in den betroffenen Regionen ausgetragen werden, sondern als Stellvertreterkrieg in Europa. Vielleicht wird man sich früher oder später an die Zeit der Präsidentschaft von Donald Trump zurückerinnern, der zwar stets gepoltert hat, aber während seiner vierjährigen Amtszeit keinen neuen Krieg begonnen hat. Die Zukunft wird es weisen, man kann nur hoffen, dass es bei künftigen Verhandlungen zwischen den Großmächten zu Einigungen zugunsten des Friedens in aller Welt kommt.

Elisabeth Grill per E-Mail,

Erschienen am Mo, 19.4.2021

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Weitere Leserbriefe
3.11.2026Datum auswählen
Zeitenwende in Amerika?
Heute, am 3. November, wählen die Amerikaner bei den US-Zwischenwahlen (sie finden zur Hälfte der Amtszeit des Präsidenten statt) alle 435 Mitglieder ...
Mag. Hans Rankl
Bei Integration: Statt Druck Wertschätzung
Das geplante Integrationspflichtgesetz setzt auf harte Strafen. Natürlich sind das Erlernen der deutschen Sprache, das Einhalten von Gesetzen sowie ...
Elisabeth Wally
Familiennachzug
Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl kritisiert die Regierung, weil sie den Familiennachzug von Migranten auf jährlich 314 Personen kürzen will. Er ...
Markus Niederwanger
Erzbischof Grünwidls Problem
Dass Erzbischof Grünwidl die neue Zuzugsbeschränkung kritisiert, liegt auf der Hand, er kann eigentlich nicht anders. Dennoch sollte gerade er nicht ...
Hermann Edelhauser
Und wieder die Kirche
Sind es nicht Caritas oder NGOs, die sich für den Familiennachzug starkmachen, ist es Herr Grünwidl, der die Pläne von Innenminister Karner ...
Friedrich Travnicek
„Die vielen Vorteile der E-Mobilität“
Die Karikatur schlägt dem Fass den Boden aus. Bemerkenswert, mit welcher Ignoranz hier eine Technologie durch den Dreck gezogen wird, an der im ...
Sepp Weber
Einfach zum Nachdenken
Wieder einmal hat Bruno die vielen „Vorteile“ der E-Mobilität in beeindruckender Weise dargestellt. Vom Bedarf der Rohstoffe, Stauverhalten, ...
Johann Kaib
„Bruno am Sonntag“
Besser kann man die „Vorteile“ eines Elektroautos nicht darstellen. Rohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel, sind im Überfluss vorhanden. Auch das ...
Gerhard Forgatsch
Zu wenig Selbstkritik
Danke, Frau Bures! Sie sind die Einzige, die sagt, was auf Babler zutrifft, bei ihm ist „weder Selbstkritik noch Nachdenklichkeit im ausreichenden ...
Georg Culetto
Bablers Charakterzüge
Schon bemerkenswert, wie Doris Bures den Charakter von Herrn Babler beschreibt. Wenn die eigenen Parteikollegen so über mich denken, würde ich das ...
Gerhard Pöschl
Typisch, Frau Bures
Herr Babler ist völlig von der Rolle. Aber was Sie betreiben, ist unter aller Würde und zeigt von menschlicher Inkompetenz. Selbst keine Lösung ...
Leonhard Kocher
Nägel.
.in Halloween-Naschereien: Also das ist etwas, das macht mich zornig. Und ich hoffe, derjenige wird erwischt und streng bestraft. Wenn man diesen ...
Annemarie Senz
Säbelrasseln vor US-Wahl
Trump und Netanyahu, zwei größenwahnsinnige Selbstdarsteller, erkennen nicht die Macht des Ostens und haben den Untergang des Abendlandes zu ...
DI Peter Christian Vogl
Rekord beim Zivildienst
Um 32% mehr junge Männer als im Vorjahr sind zum Zivildienst gemeldet. Frau Ministerin Bauer meint, das sei auf die Wehrdienstverlängerung ...
Heribert Dierer
Gaspreis-Unterschiede
Es ist noch viel schlimmer als erwartet. In Europa kostet das Gas fast 12-mal mehr als in den USA. Wie, verdammt noch einmal, soll unsere Industrie ...
Gerd Kaufmann
Eigenmittel
Der Kauf von 500 Patriot-Raketen mit Eigenmitteln der Ukraine, die aber von der EU finanziert werden. Ich dachte, ich lese nicht richtig. Mich ...
Robert Lehmann
Kriminelle Kinder von Migranten
Migrantenkinder, die bei uns Straftaten begehen, müsste man mit der Ausweisung ihrer gesamten Familie drohen. Vielleicht würden sich dann deren ...
Oskar Mollik
Aufgeblähter Staat
Wenn man für eine Stunde in der Autowerkstatt rund 200 € zahlt und der Mechaniker, bestenfalls rund 20 Euro netto bekommt, stimmt vieles nicht mehr ...
Helmut Speil
Melania als Präsidentin?
Die Dame hat eine kurze Waffenruhe in einem kleinen Teil der Ukraine zustande gebracht. Das Gute daran: Diese hat bis zum vereinbarten Termin ...
Robert Mosek

Voriger Tag
3.11.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung