Beim Nachtslalom der Damen am Dienstagabend kommt es zu einem besonderen Comeback. Eine österreichische Skifahrerin wirft sich zum ersten Mal seit acht Jahren durch die Tore. Die „Krone“ hat mit ihr gesprochen.
Die ersten fünf Tore des Damen-Nachtslaloms jagen Michaela Kirchgasser besonderen Respekt ein. Die 40-Jährige sah sich die Hermann Maier-Weltcupstrecke in Flachau am Dienstag ganz genau an. Schließlich gibt die 40-Jährige beim Flutlicht-Spektakel ihr Comeback im alpinen Ski-Weltcup. Zum ersten Mal seit 2018 wird sie dann im Starthaus eines Rennens stehen. Aber nicht als aktive Rennläuferin: „Kirchi“ ist als Kamerafahrerin für den ORF im Einsatz.
Training mit den ÖSV-Damen
Kurz vor Weihnachten war die Anfrage vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk gekommen. Am 2. Jänner trainierte sie dann mit den ÖSV-Läuferinnen in St. Michael im Lungau. „Das ist gut gegangen“, freut sich Kirchgasser. Erst Ende März 2025 hatte sie bekanntlich eine Knieprothese bekommen.
Schon in den vergangenen Jahren war die Gewinnerin von drei WM-Medaillen immer wieder im Skizirkus zu sehen. So war sie etwa bei der Heim-WM in Saalbach-Hinterglemm als Zielsprecherin im Einsatz. Die Anspannung vor der neuen Aufgabe war im „Krone“-Gespräch spürbar. „Das sind scharfe Geräte an den Beinen. Dazu ist es etwas völlig anderes, direkte Schwünge, als frei zu fahren“, erklärte Kirchgasser, die man in Zukunft öfter als Kamerafahrerin im TV zu Gesicht bekommen könnte.
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