Im Rahmen der jüngsten SPÖ-Klausur wurden prominente Vertreter wie Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Finanzminister Marterbauer zu einer möglichen Obmanndebatte befragt. Die Antworten fielen kurz und süffisant aus: Solche Diskussionen existierten angeblich nur in den Medien. Als Bürger finde ich diese Reaktionen nicht nur arrogant, sondern schlichtweg falsch. Es sind keineswegs nur „die Medien“, die Fragen stellen. Auch wir Bürger fragen uns, warum die Umfragewerte der SPÖ so rasant in den Keller stürzen. Selbst wenn die nächsten Nationalratswahlen offiziell erst in einigen Jahren anstehen, was angesichts der politischen Dynamik kaum jemand glaubt, sollte man das Volk nicht für dumm verkaufen. Den Bürgern bleiben interne Debatten über potenzielle Nachfolger von Babler sicher nicht verborgen. Wer so tut, als gäbe es kein Problem, verliert vollends den Kontakt zur Realität der Wähler.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Di, 13.1.2026
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