Einem Irrtum in Sachen Erhöhung der Politikergehälter ist der „Krone“-Leser Kurt Gruber aus Wien aufgesessen, indem er eine prozentuelle Anpassung von Politikergehältern kritisiert. Es hat gewiss nichts mit Neid zu tun, wenn man die Leistungen und die Bezüge eines Bundespräsidenten und jene eines Beamten in der mittleren Ebene in Relation stellt. Es ist wahrlich zu hinterfragen, ob der Bundespräsident mit 24.957 Euro wirklich das Zehnfache eines Beamten der mittleren Ebene (Verwendungsgruppe C, am Ende seiner Laufbahn, ca. 2500 Euro brutto) verdient. Durch eine prozentuelle Anpassung von Bezügen ist gewährleistet, dass die Höhe des Unterschiedes von Einkünften der untersten bis zur obersten Ebene erhalten bleibt, während dieser bei Fixsätzen für alle bei jeder Anpassung geringer würde. Es ist davon auszugehen, dass die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung im Zuge einer Volksbefragung nicht für das Aushungern von Politikern, aber sehr wohl für eine gerechte Novellierung von Bezügen aller Art votieren würde.
Heinz Hoffberger, Hörsching
Erschienen am Mi, 11.12.2019
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