Der Riesenbetrug in der Gastro-Szene nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Die Finanzprüfer sind den schwarzen Schafen der Gastronomie weiter auf den Fersen. Nicht weniger als rund 130 Lokale sollen mittlerweile mittels schwarzer Kassen an der Steuer vorbeigeschmuggelt haben. Und man ist kein Pessimist, nur weil einem klar ist, dass es noch weit mehr werden. Man fühlt sich zwangsläufig an die in sehr vielen Fällen viel zu hoch ausgefallenen Corona-Hilfen erinnert. Natürlich nicht nur in der Gastronomie. Und bei ihrer Kundschaft haben sich sehr viele Wirte danach mit exorbitanten Preisen für die teils schwindelerregende Unterstützung aus dem Steuertopf bedankt. Ja, in Sachen schwarze Kassen ist noch keiner rechtskräftig verurteilt. Aber das ändert nichts daran, dass es wohl für Unzählige noch so kommen wird! Grund, Mitleid mit Betrügern zu haben, gibt es für mich generell nicht. Mir tun nur immer die leid, die korrekt handeln. Denn wie kommen die dazu, dass sie unter den Folgen der schwarzen Schafe ihrer jeweiligen Branche mitleiden und selbst unschuldig in Verruf geraten!
Christian Stafflinger, Linz
Erschienen am Mi, 18.2.2026
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