In guter, beinahe schon alter Tradition treffen sich alljährlich Volksvertreter, Vertreter der Wirtschaft und vor allem Experten jeder Art zu einer UN-Klimakonferenz! Dass für diese Konferenz (COP25) kein weltweites Interesse besteht, beweist die Tatsache, dass die politischen und wirtschaftlichen Eliten nicht anwesend sind! Von den „Big Playern“, den größten „Klimasündern“, USA, Russland, China, Indien, Brasilien, Südafrika usw. wurden, wenn überhaupt, nur „einfache Regierungsvertreter“ auf die weite Reise nach Madrid geschickt, von denen natürlich kein sinnhafter Beitrag zur Erreichung der Klimaziele erwartet werden kann! In diesem Sinne war auch die mahnende Botschaft des Papstes an die Konferenzteilnehmer zu verstehen: „Bis jetzt haben viele Worte zu keinen konkreten Taten geführt!“ Wegen Mangel an prominenten Staatenlenkern wurde es dem österreichischen Bundespräsidenten sogar erlaubt, seine Liebe zu „Plüscheisbären“ (made in China) zu erläutern! In düsterer Ahnung, dass die Klimakonferenz in Madrid wieder nicht den erhofften Erfolg, endlich Regeln für das Paris-Abkommen zu finden, bringen wird, und um das schlechte Gewissen zu beruhigen bzw. um Verantwortung abzugeben, wurde die Ankunft der jungen Greta aus Schweden schon sehnsüchtig erwartet! Es ist beschämend, es ist pervers, wenn Geschäftsträger, Botschafter, Diplomaten aus 197 Ländern tagelang quatschen und sich austauschen, trotzdem kein brauchbares Ergebnis zusammenbringen und ihre ganze Hoffnung auf das Erscheinen einer jungen „Klimaaktivistin“ und ihrer „Friday for Future“-Bewegung setzen müssen!
Ing. Hans Peter Jank, Villach
Erschienen am So, 8.12.2019
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