Erlös für Tierheim

Malende Hunde: Künstler mit der kalten Schnauze

Niederösterreich
04.02.2026 18:30

Es ist eine „tierisch kreative Kunstszene“, die am Dechanthof nahe Mistelbach entstanden ist: Mit Hilfe von  Leberwurst werden von Hunden kunterbunte Gemälde geschaffen. Ganz nebenbei verdient das Tierheim auch am Verkauf – denn Einnahmen werden dringend benötigt. Eine Ausstellung der Schnauzen-Werke ist vor Ort zu besichtigen.

Zugegeben: So einfallsreich man in der (menschlichen) Kunstszene mit neuen Trends oder Techniken arbeitet, so staunenswert ist es, dass auch Tierfreunde des Dechanthofs in Wilfersdorf-Mistelbach im Wortsinn „viel Gespür“ zeigten: Die dortigen Hunde bringen mit ihren selbst „kreierten“ Werken Geld in die Tierheimkasse.

Die Künstler bringen dringend benötigtes Geld in die (Tierheim-)Kasse
Um dringend benötigte Einnahmen zu lukrieren, „malen“ Hunde mit ihrer Schnauze Kunstwerke. Der Erfolg der Aktion ist hervorragend: Die von den Vierbeinern geschaffenen Bilder werden werden der „Kunstleiterin“ Andrea Zhradal und ihren tierischen Schützlingen regelrecht aus der Hand – besser gesagt: unter den Pfoten – (weg-)gerissen.

„Es ist auch Beschäftigungs-Therapie. Außerdem geht es auf Kommando: Reinbeißen gilt nicht. Und das macht den Hunden Spaß. Und jeder drückt anders mit der Zunge auf“, erzählt Zhradal. Eine gute Idee, denn die Werke sind so schnell weg wie die Knackwurst, die der Künstler als Belohnung bekommt.

Mit der Maltechnik macht man sich die Schnauze nicht schmutzig
Die dabei angewandte Maltechnik ist vielleicht anders, als sich das manche vorstellen: Die Hundeschnauzen kommen dabei nicht mit Farbe in Berührung – zu zart sind die Spürnasen – , sondern auf der Landwand werden Farben verteilt. „Wenn dann die Leberwurst ins Spiel kommt, sind die Künstler nicht mehr zu bremsen“, grinst Zhradal.

Zwischen den Leckerli-Portionen und normalen Acryl-Farben (das wird nicht zuletzt aus Haltbarkeitsgründen des Werkes so praktiziert, Anm.) spannt man eine Klarsichtfolie – und „dann kennt die Kreativität des jeweiligen Künstlers, je nach Dosierung der Leberwurst, keine Grenzen“, beschreibt die im Tierheim aktive Hundespezialistin den genauen Hergang der Entstehung des Gemäldes. Und eines ist ohnehin klar: Auch hier hat jeder Maler hat sein Temperament und somit seinen Stil – kein Bild gleicht dem anderen! Und: Zu jedem Werk bekommt man ein Foto von dem vierbeinigen Künstler ausgedruckt – samt einem „Echtheitszertifikat“ des Tierheims. 

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