Ungewöhnlicher Unfall am Mittwoch im Keller eines Hauses in Kitzbühel in Tirol: Ein Techniker steckte in einem kleinen Raum fest, in dem Heizöl austrat – und der Pegel stieg und stieg. Die alarmierte Stadtfeuerwehr konnte das Schlimmste verhindern.
Um 12.15 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr unter dem Stichwort „Öl Gebäude“ alarmiert. In einem Wohnhaus war es zu einem Heizölaustritt gekommen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass bereits eine größere Menge Heizöl ausgetreten war.
Dann stellte sich Schwerwiegendes heraus: Ein Techniker, der mit der Befüllung des Heizöltanks beauftragt war, steckte im Heizöltankraum fest und konnte diesen nicht mehr selbstständig verlassen.
Hilferufe wurden zum Glück erhört
„Durch Hilferufe sowie die telefonische Kontaktaufnahme mit seiner Firma wurde ein weiterer Mitarbeiter verständigt, der den Techniker schließlich aus dem Tankraum befreien konnte“, teilte die Feuerwehr mit. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann bereits bis zur Brust mit Heizöl in Kontakt gekommen!
Seitens der Feuerwehr wurden umgehend Dekontaminationsmaßnahmen gesetzt und Reservebekleidung zur Verfügung gestellt. Der Betroffene konnte sich anschließend im Objekt duschen und wurde dem Rettungsdienst übergeben.
Um eine weitere Ausbreitung sowie mögliche Umweltschäden zu verhindern, wurde das ausgelaufene Heizöl (rund 1000 Liter) abgepumpt. Die weitere Entsorgung übernahm eine Spezialfirma aus Schwaz, die Firma DAKA.
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