Der deutsche Tabellenführer startete im Kampf um den Triple-Gewinn souverän. Nach einem Foul von Ricksen an Ze Roberto pfiff Schiedsrichter Lubos Michel Elfmeter. Ribery scheiterte mit dem zentral aufs Tor und sehr schwach geschossenen Elfmeter zwar an Zenit-Goalie Malafeew, drückte den Nachschuss aber ohne Probleme über die Linie (18.).
Die ohne den gesperrten Toptorjäger Luca Toni (zehn Tore im UEFA-Cup) angetretenen Bayern waren daraufhin auch dem 2:0 näher. Nach einem herrlichen Zuspiel des rechtzeitig fit gewordenen Klose suchte Ze Roberto nicht den Abschluss, sondern den nicht vorhandenen freien Mitspieler (27.). Dazu zeichnete sich Malafeew bei einem Schweinsteiger-Weitschuss mit einer Faustabwehr aus (49.).
Lucio-Eigentor bringt den Ausgleich
Wie aus dem Nichts waren dann aber wieder die Russen im Spiel. Fajsulin tankte sich auf der linken Seite durch und seine Flanke beförderte Lucio vom Fünfer per Kopf unhaltbar für Goalie Kahn zum 1:1 ins eigene Tor (60.). Die Deutschen weckten damit einen bis dahin "schlafenden" Gegner und waren zudem fast nicht mehr in der Lage selbst echte Torgefahr auszuüben. Nur der aufgerückte Lucio, mit einem Knaller aus 20 Metern, den der starke Malafeew aber über die Latte lenkte (79.) und DFB-Teamspieler Lukas Podolski, dessen Schuss um Zentimeter an der Stange vorbeistrich (91.) hätten noch für eine bessere Ausgangsposition der Münchner, bei denen Kahn in der 67. Minute verletzungsbedingt (Verdacht auf Muskelverletzung) durch Rensing ersetzt wurde, sorgen können.
Die Russen, die in der Schlussphase durch Fajsulin (83./Ze Roberto rettete auf der Linie) und Arschawin (87./drüber) noch den Siegtreffer auf den Beinen hatten, haben damit gute Chancen nach Bayer Leverkusen den nächsten deutschen Gegner auf dem Weg ins Finale auszuschalten.
Rangers und Fiorentina trennen sich torlos
Beim Spiel der Glasgow Rangers gegen die AC Fiorentina entwickelte sich im Ibrox Park eine von Taktik geprägte Partie mit wenigen Höhepunkten. Beide Teams waren auf eine gesicherte Defensive bedacht und schienen mit dem torlosen Remis gut leben zu können.
Die beste Chance auf den Sieg für die Italiener ließ der agile rumänische Teamstürmer Adrian Mutu, der mit seinem Schuss nach einem schnell abgespielten Freistoß aber in Glasgow-Goalie Alexander seinen Meister fand (76.), aus. Die stark ersatzgeschwächten Schotten waren trotz der tollen Unterstützung der 50.500 Fans nicht in der Lage wirklich gefährlich zu werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.