Die Nordafrikaner erwiesen sich in einem weitgehend ausgeglichenen Endspiel vor den Augen von FIFA-Präsident Joseph Blatter als clevereres und effizienteres Team. Im Duell zweier nicht für die WM 2006 qualifizierten Mannschaften nutzten die "Pharaonen" um Teamchef Hassan Sheata vor 30.000 Zuschauern im Ohene-Djan-Stadion einen schweren Schnitzer des routinierten Abwehrchefs Song zum Siegestreffer.
Der Innenverteidiger ließ sich den Ball von Mohamed Zidan abluchsen. Nach dessen Vorlage hatte Abou Trika kein Problem, einzuschießen. Kamerun warf in der Schlussphase alles nach vorne, der ein weiteres Mal souveräne ägyptische Torhüter El Hadary war jedoch nicht zu bezwingen. Ausgerechnet Song ließ in seinem dritten Finalspiel in der Nachspielzeit per Kopf die beste Chance ungenutzt.
16 Jahre nach seiner ersten Final-Teilnahme als Coach von Ghana verpasste Kamerun-Trainer Otto Pfister erneut den Titelgewinn. Champion Ägypten, der bereits in der Gruppenphase gegen die "unbezähmbaren Löwen" 4:2 gewonnen hatte, gelang hingegen wie bereits 1959 die erfolgreiche Titelverteidigung. Mittelfeldstratege Hosni Abd Rabou wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Gastgeber Ghana hatte sich bereits am Vortag mit 4:2 gegen die Elfenbeinküste Platz drei gesichert. Mehr dazu findest du in der Infobox!
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