27.12.2007 12:21 |

Kaution gestellt

Amy Winehouse ist wieder auf freiem Fuß

Nachdem die britische Soulsängerin Amy Winehouse am Dienstag vor Weihnachten im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen ihren Ehemann Blake Fielder-Civil in London verhaftet worden war, ist sie am Abend gegen Kaution wieder freigelassen worden. Sie habe sich selbst der Polizei in London gestellt, teilte eine Polizeisprecherin mit. Im März müsse sie erneut bei der Wache vorstellig werden.

Amys Ehemann Fielder-Civil soll den Hauptzeugen in einem Verfahren wegen Körperverletzung bestochen haben, ihm droht eine jahrelange Haftstrafe.

Tut sie sich was an?
Sollte auch Amy der Prozess gemacht werden, so befürchtet die Familie, dass sich die strauchelnde Sängerin etwas antun könnte. Laut eines Freundes sollen Amy und Blake nämlich einen Selbstmordpakt geschlossen haben!

Der Vertraute habe laut "FemaleFirst" gemeint: „Amy hatte ihre Probleme, aber jetzt taumelt sie am Abgrund. Sie hat mit Blake einen Selbstmordpakt geschlossen. Wenn sie beide zu langen Haftstrafen verurteilt werden, dann sterben sie lieber, als jahrelang getrennt zu sein. Sie kann ohne Blake nicht leben und ihre Familie ist krank vor Sorge deswegen. Das könnte Amy den Rest geben. Sie ist nicht stark genug für ein Leben im Gefängnis.“

Erschwerend kommt hinzu, dass Amy die Anwaltskosten von bisher 300.000 Pfund (rund 400.000 Euro) für Blake bezahlen muss. Die Rechnung könnte allerdings noch auf rund 500.000 Pfund steigen, vor allem jetzt, da auch sie einen Rechtsbeistand braucht. Zwar ist die Sängerin trotz ihrer Alkohol- und Drogenexzesse erfolgreich (so wurde sie erst vor kurzem für sechs Grammys nominiert), doch sie musste aus gesundheitlichen Gründen alle Konzerte für den Rest des Jahres absagen. Zuvor war sie des Öfteren so zugedröhnt auf der Bühne erschienen, dass sie mehrmals von den Fans ausgebuht wurde.

Amys Vater wegen Pete Doherty "dem Schlaganfall nahe"
Kein Wunder also, dass die 24-Jährige Unterstützung bei recht fragwürdigen Personen wie Skandalrocker Pete Doherty sucht, der ein ähnliches Drogenschicksal vorzuweisen hat. Was wiederum Amys Vater sauer auf. Und nicht nur das: Mitch Winehouse sei beim Gedanken an „diesen Mistkerl dem Schlaganfall nahe“. Er könne nicht mitansehen, wie der von Drogenskandalen umwitterte Frontman der Babyshambles mit seiner seelisch angeschlagenen Tochter ausgehe.

"Ich bin völlig ausgeflippt, als ich ihn kürzlich hinter der Bühne bei Amy sitzen sah", sagte der Taxifahrer laut der neuesten Ausgabe des Londoner Leute-Magazins „Grazia“. "Meine Frau dachte, ich bekomme einen Herzanfall." Doch er wisse nicht, wie er seiner Tochter derzeit helfen könne. Er habe mit einigen der besten Psychotherapeuten über Amy gesprochen. Dabei sei er zu der Erkenntnis gekommen, dass es derzeit wenig bringe, sie erneut zu einer Entziehungskur zu zwingen.

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