Hunderte Jobs abgebaut

RTL: Bekannte Sendungen fallen Sparkurs zum Opfer

Medien
07.01.2026 19:39

Mehr Digitalisierung und weniger Personal: Der TV-Sender RTL will sich neu ausrichten. 230 Jobs fallen weg, insgesamt sollen es 600 werden. Mit dem Stellenabbau gehen auch Veränderungen im Programm einher.

RTL Deutschland streicht rund 230 Arbeitsstellen im Nachrichtenbereich. Damit vollzieht der Sender den geplanten Jobabbau – am Ende sollen im Konzern rund 600 Stellen gestrichen werden. Ziel der Neuaufstellung sei es, journalistische Kräfte durch eine stärkere Digitalisierung und den Einsatz von KI effektiver ⁠zu nutzen.

Der Stellenabbau betrifft nur RTL News. Die Marken N-tv, stern, GEO und Capital sollen nicht direkt betroffen sein. Die Veränderungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat, betriebsbedingte Kündigungen sollen möglichst vermieden werden, hieß es.

Allerdings: Im Zuge der Umstrukturierung werden einige bekannte Formate eingestellt – darunter die Magazine „Gala“ bei ​RTL und „Prominent“ bei VOX sowie das Shortformat „#VOXStimme“. VIP- und People-Themen werden künftig unter der Marke „Exclusiv“ gebündelt, die ab Jänner sieben Tage die Woche bei RTL ausgestrahlt werden soll.

Gemeinsames Morgenprogramm mit N-tv
Zudem starten ‌RTL und ⁠der Nachrichtensender N-tv ab dem Frühjahr ein gemeinsames Morgenprogramm, in dem die bisherigen Sendungen „Punkt 6“, „Punkt 7“ und „Punkt 8“ aufgehen. Geplant sind außerdem zentrale, plattformübergreifende Newsrooms in Köln und ⁠Berlin.

Bereits im Dezember hatte RTL Deutschland angekündigt, insgesamt rund 600 Stellen zu streichen. „Es gibt zwei große Herausforderungen, die wir lösen müssen, um langfristig erfolgreich zu sein“, sagte RTL-Deutschlandchef Stephan Schmitter der dpa. Eine davon sei der tiefgreifende Wandel im Medienmarkt, die andere die schwierige konjunkturelle Lage.

Europas größte kommerzielle Sendergruppe
RTL Deutschland gehört zur internationalen RTL Group, Europas größter kommerzieller Sendergruppe, die Teil des Bertelsmann-Konzerns ist. Das Unternehmen betreibt unter anderem die Sender RTL, Vox und ntv sowie den Streamingdienst RTL+.

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