Snowboard-Weltcup

Erster Weltcupsieg für Julia Dujmovits in Nendaz

Sport
18.12.2007 15:13
Mit einem Doppelsieg der österreichischen Damen hat am Sonntag der Snowboard-Parallelslalom im schweizerischen Nendaz geendet. Außenseiterin Julia Dujmovits setzte sich bei ihrem ersten Weltcup-Sieg im Finale gegen die Tirolerin Heidi Neururer durch, die aber dank ihres vierten Podestplatzes in dieser Saison ihre Führung im Parallel-Weltcup weiter ausbaute. Bei den Herren siegte Topfavorit Mathieu Bozzetto (33. Weltcup-Sieg) aus Frankreich, der Niederösterreicher Benjamin Karl war als Fünfter bester ÖSV-Starter.
Auf der längsten Piste des Weltcups sorgte "Flachländerin" Dujmovits für eine handfeste Überraschung. Die 20-Jährige bot konstante Leistungen und warf Boldikowa (RUS), Vorjahressiegerin Jörg (GER) sowie Sauerbreij (NED) aus dem Bewerb. Neururer schaffte gegen ihre Teamkolleginnen Doresia Krings und Claudia Riegler den Einzug in den Endlauf. Im Finale profitierte die Junioren-Weltmeisterin Dujmovits von einem Fehler der Weltmeisterin, die kurz vor dem Ziel wegrutschte.


"Ich bin so glücklich. Ich war 2006 in Japan schon einmal Zweite, doch danach hat mich ein Kreuzbandriss zurück geworfen. Deswegen war es für mich wichtig, in diesem starken Kader zurück zu kommen", meinte die Burgenländerin nach ihrem Premierensieg. Auch die durch eine Verkühlung gehandicapte Weltcupführende Neururer war mit Rang zwei zufrieden: "Das vierte Rennen in dieser Saison, das viertes Mal im großes Finale, für mich kann es derzeit nicht besser laufen".


Dritte wurde die Niederländerin Sauerbreij, die im kleinen Finale die Qualifikationsschnellste Riegler hinter sich ließ. Mit Doresia Krings (7.) und Doris Günther (9.) kamen zwei weitere Österreicherinnen unter die Top-Zehn. "Wie man sieht, strahle ich nur so vor Freude, kein Wunder bei diesem Ergebnis", sagte Cheftrainer Felix Stadler.


Drei ÖSV-Herren unter den ersten Zehn

Auch bei den Herren zeigten die Österreicher eine starke Leistung und brachten mit Karl (5.), Sigi Grabner (6.) und Andreas Prommegger (7.) drei Fahrer unter die ersten Zehn. Für Karl war es nach seinem sechsten Rang in Limone Piemonte ein weiterer Rang in der Weltspitze.
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