"Er hatte Riesenglück, denn er hatte dabei doch an die 100 km/h drauf", war auch Walchhofers Trainer Andreas Evers bewusst, dass sein Schützling nur knapp an einem noch böseren Unfall vorbeigeschrammt war. "Er hatte im Flug die Schneekanone im Visier. Glücklicherweise ist aber alles relativ glimpflich verlaufen, denn es hat ihn wirklich fürchterlich zerrissen. Er hatte aber einen ziemlichen Schock", sagte Evers, dem klar war: "Danach war das Rennen für ihn wohl nur noch Nebensache."
Walchhofer war trotzdem noch am Sonntagabend wie Benni Raich, Hermann Maier usw. in die USA geflogen, um am Montag in Beaver Creek wenigstens einen freien Tag zu haben und sich an die extreme Höhenlage des Ortes in Colorado zu gewöhnen. Schon am Dienstag soll trotz des eklatanten Schneemangels in Beaver Creek das erste Abfahrtstraining stattfinden.
Startverzicht war kein Thema
Ein Startverzicht in Lake Louise sei trotz des schweren Sturzes nie ein Thema gewesen, versicherte Evers. ÖSV-Pressemann Roberto Brunner gab nach einem Telefonat mit Walchhofer ebenso Entwarnung: "Er ist im Nacken verspannt, aber sonst geht es ihm gut."








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