12.11.2007 12:48 |

Kinderopfer

Zehnjähriger Iraker als Selbstmordattentäter

Zu unglaublichen Mitteln haben Extremisten im Irak gegriffen, um die Erfolgschancen für einen Selbstmordanschlag zu erhöhen. Als Attentäter wählten sie einen zehnjährigen Buben aus, der sich aufgrund seines Alters unauffällig seinem Ziel nähern konnte. Seinen Sprengstoffgürtel zündete das Kind dann am vergangenen Freitag inmitten einer Versammlung sunnitischer Stammesältester.

Scheich Zahir Abdul-Jabar erklärte in der Montag-Ausgabe der arabischen Zeitung "Al-Hayat", der Attentäter, der bei einem Treffen von sunnitischen Stammesältesten in der Provinz Diala seinen Sprengstoffgürtel gezündet habe, sei identifiziert worden. Es handle sich um einen zehnjährigen Buben.

Die Scheichs hatten bei dem Treffen über eine Versöhnungsinitiative und über ein gemeinsames Vorgehen gegen Terroristen diskutiert. Bei der Explosion kamen sechs Menschen ums Leben.

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