11.10.2007 11:08 |

Adrenalin wirkt

Angst und Stress kurbeln das Gedächtnis an

An Erlebnisse, die mit Stress oder Angst verbunden sind, kann man sich viel leichter erinnern als an andere, neutrale Situationen. Das haben jetzt US-Wissenschafter im Cold Spring Labor im Bundesstaat New York bei ihren Versuchen an Mäusen festgestellt.

Angst und Stress erhöhen die Konzentration des Botenstoffes Noradrenalin im Gehirn. Dieses verändert ein für das Gedächnis wichtiges Eiweiß, worauf dieses viel häufiger an die Oberfläche der Nervenzellen befördert wird.

Im Versuch stand Mäusen, denen Adrenalin gespritzt wurde und deren Noradrenalin sich damit erhöhte, auf der Zelloberfläche mehr Eiweiß zur Verfügung als den Mäusen ohne Stress. Mit den Tests wollen Forscher mehr über Stoffe lernen, die das Gedächtnis verbessern.

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