Uruguay schaffte mit traditionellem Minimalisten-Fußball den Aufstieg, in drei Gruppenspielen gelang dem zweifachen Weltmeister gerade einmal ein Tor. Im bisher schlechtesten Turnierspiel einigten sich beide Teams, denen jeweils ein Punkt reichte, offensichtlich auf einen Nichtangriffspakt. Venezuela suchte vor ausverkauftem Haus in Merida erst in den letzten 20 Minuten den Zug zum Tor, Uruguay verbuchte durch Diego Forlan gerade einmal einen Torschuss.
Pizarro rettet Peru
Neo-Chelsea-Stürmer Pizarro köpfte fünf Minuten vor Schlusspfiff den rettenden Treffer für Peru, nachdem er schon in der 34. Minute die Führung Boliviens ausgeglichen hatte. Bis dahin waren die schwächer eingeschätzten Bolivianer weiter, die durch Treffer von Jaime Moreno (24.) und Jhasmany Campos (45.) zwei Mal voran gelegen waren.
Brasilien zittert noch
Für das Viertelfinale der Copa haben sich neben Venezuela, Peru und Uruguay bereits Mexiko in Gruppe B sowie Paraguay und Argentinien in Gruppe C vorzeitig qualifiziert. Der fünffache Weltmeister Brasilien muss nach der Niederlage gegen Mexiko beim Auftakt (0:2) und einem Sieg über Chile (3:0) noch zittern. Der "Selecao" reicht am Mittwoch gegen Ecuador jedoch bereits ein Punkt.
Für Crespo ist das Turnier vorbei
Zu Ende ist das Turnier hingegen für Argentiniens Stürmer Hernan Crespo, der wegen einer Muskelzerrung im Oberschenkel pausieren muss. Crespo war nach einem verwandelten Elfmeter gegen Kolumbien (4:2) ausgewechselt worden. "Nun ziehe ich das Fantrikot über", meinte der Star von Inter Mailand.
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