Der finanziell angeschlagene Klub, der am Donnerstag den Zwangsausgleich geschafft hat, liegt mit nun fünf Punkten als Tabellenschlusslicht zwanzig Punkte hinter dem Lokalrivalen Sturm und steht quasi als Absteiger fest.
GAK plant bereits für die Erste Liga
Am Donnerstag war der Vorschlag von Masseverwalter Scherbaum wurde von den Gläubigern angenommen. GAK-Präsident Sticher meinte in einer ersten Reaktion, er sei überglücklich, jetzt könne man die Zukunft planen. Man werde nun sofort Sponsoren und Investoren für den GAK zu gewinnen versuchen. Das Budget für die kommende Saison in der Ersten Liga belaufe sich auf 3,5 Millionen Euro. Der GAK-Präsident nannte als sportliches Ziel, in den nächsten zwei Jahren den Wiederaufstieg in die Bundesliga zu schaffen.
Verhandlungen mit den Spielern, ob sie in der Red Zac Erste Liga weiter beim GAK spielen wollen, würden nächste Woche aufgenommen. Sticher versprach, dass "in Zukunft nur von einer absolut fundierten finanziellen Basis aus der sportliche Erfolg erreicht werden wird".
Knappe Entscheidung
Das Erreichen der notwendigen Mehrheit unter den Gläubigern für den 20-prozentigen Zwangsausgleich war denkbar knapp. Zwar hatte es eine Kopfmehrheit gegeben, aber das Erreichen der erforderlichen 75- Prozent-Summe durch die Gläubiger war unsicher. Nach dreimaligem Auszählen stand dann fest: Mit 16,487 Millionen Euro lag man sogar rund 300.000 Euro über der 75-Prozent-Summe von 16,189 Millionen Euro.
Zehn Prozent der 20-prozentigen Zwangsausgleichsquote - in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro - müssen in den nächsten zehn Tagen beglichen werden. Die restlichen zehn Prozent in den kommenden 16 Monaten. Wie die erste Tranche finanziert werde, wollte Sticher vorerst nicht sagen. Möglich sei es, dass diese eventuell von Altpräsident Roth aufgetrieben wird.
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