18.04.2007 10:04 |

Punkteteilung

Rapid und Mattersburg trennen sich 2:2

In der 29. Runde der österreichischen Bundesliga haben sich am Dienstagabend Rapid Wien und der SV Mattersburg im ausverkauften Hanappi-Stadium 2:2 getrennt. Vor 14.500 Zuschauern im Wiener Hanappi-Stadion sorgte Martin Hiden (12.) für die Führung Rapids, Schmidt (19.) und Naumoski (26.) stellten das Spiel jedoch auf den Kopf. Bazina (44.) gelang aus Abseitsposition noch vor der Pause der Ausgleich.

Der SV Mattersburg (46 Punkte) bleibt nach dem "Duell um den zweiten Platz" damit weiter sechs Punkte vor Rapid (40 Punkte) erster Verfolger von Leader Salzburg (61 Zähler). Die Grün-Weißen könnten jedoch am Mittwoch bei Siegen von Ried oder Pasching (beide 38) vom UEFA-Cup-Rang verdrängt werden.

Rapid-Abwehr zwei Mal unaufmerksam
Mattersburg zeigte nach unauffälligem Beginn, dass man nicht zu Unrecht auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Die Führung der zu Beginn tonangebenden Rapid-Elf durch einen Kopfball von Hiden (12.), der bei zwei Saisontreffern bisher nur gegen Mattersburg getroffen hat, stellten die Burgenländer durch Tore von Schmidt (19./Kopfball nach Mravac-Flanke) und Naumoski (26./Kopfball nach Atan-Eckball) auf den Kopf. Bei beiden Gegentreffern aus der Luft schien die Abwehr der Wiener unaufmerksam, die Torschützen bezwangen Goalie Payer jeweils unbedrängt.

Rapid, das von Trainer Peter Pacult mit einem offensiven 4-4-2 aufs Feld geschickt worden war, schien dem ohne die Stammkräfte Fuchs, Kühbauer und Jancker angetretenen Tabellennachbarn vor allem körperlich unterlegen. Mit Glück schafften die Hausherren jedoch noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleich: Bazina startete nach einem Hofmann-Pass aus klarem Abseits und bezwang Mattersburg-Torhüter Almer zum Ausgleich (44.).

Zwei Ausschlüsse in der Rapid-Viertelstunde
Zu Beginn der Rapid-Viertelstunde schwächten sich die Wiener selbst, Hlinka - erst in der 58. Minute für den unauffälligen Kavlak eingewechselt - sah wegen wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot (76.). Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit musste auch Mattersburgs Holenak vorzeitig unter die Dusche (88.).

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