25.04.2003 09:00 |

Woher kommen wir?

Ur-Mensch ist doch eine Million Jahre älter

Ein neu datiertes, 4,17 Millionen Jahre altes Skelett eines Hominiden gilt als jüngster Hoffnungsträger bei der Erforschung der Menschheitsgeschichte.
Das 1997 bei Johannesburg gefundene Knochengerüsteines Menschenaffen wurde mit modernen Methoden neu datiert, esdürfte also um rund eine Million Jahre älter sein, alsman bisher angenommen hatte.
 
Die Forschung, die die menschlichen Ursprüngeerklären will, erhoffe sich so neue Erkenntnisse beim Blickauf die Evolution, erklärte am Freitag Professor Tim Partridgein Südafrika.
 
Der neu datierte Fund belege, dass der auf zweiBeinen laufende Hominide über einen langen Zeitraum in Afrikaweit verbreitet war. Bisher war angenommen worden, dass die auchauf Bäumen lebenden Hominiden von Kenia aus ins südlicheAfrika gelangten.
 
Ursprünglich war das in Südafrika entdeckteSkelett auf 3,3 Millionen Jahre datiert worden.
 
Die an seiner Erforschung beteiligten Wissenschaftlererhoffen sich unter anderem Aufschlüsse über die Anatomiedes "Little Foot" genannten menschlichen Vorläufers der GattungAustralopithecus. Sein Skelett war in den Sterkfontein-Höhlennordwestlich von Johannesburg in monatelanger Arbeit aus dem Gesteinbefreit worden.
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