Für die Olympischen Spiele 1976 wurde die Bahn gebaut, in den vergangenen drei Jahren wurde der einzige Kunsteiskanal Österreichs in zwei Bauphasen modernisiert und behübscht: Kostenpunkt insgesamt acht Millionen Euro. "Innsbruck hat inzwischen einen der modernsten und tollsten Eiskanäle", lobt FIL-Präsident Josef Fendt.
Neues Starthaus und Design
Im 1.271 m langen Eiskanal wurden nicht nur die Kühlrohre und der Beton erneuert, sondern auch die Starthäuser für Herren und Damen neu gebaut. Die Bahn bekam für 4,5 Millionen Euro ein neues Design. Mit Holz, Glas und Aluminium erneuert, erinnert der Eiskanal inzwischen an ein gelandetes Ufo.
Zwei Medaillen als Ziel
Doch außerirdisch sind die Erwartungen der Österreicher vor ihren Heim-Titelkämpfen nicht. "Realistisch gesehen sind zwei Medaillen drin", sagt Nationaltrainer Rene Friedl, der die zweite Saison Cheftrainer der Österreicher ist." Im Teambewerb zum Auftakt ist Edelmetall für die Österreicher schon Pflicht. Im Doppelsitzer am Sonntag soll es ebenfalls eine Medaille geben. "Es läuft derzeit hervorragend", sagte Tobias Schiegl, der mit seinem Cousin Markus schon vor zehn Jahren in Igls Weltmeister wurde.
In den Einzelbewerben ist Chefcoach schon mit Plätzen unter den besten Sechs zufrieden: "Wir haben einfach eine extrem junge Mannschaft". Bei den Herren hatten Markus Kleinheinz und Rainer Margreiter im Sommer ihre Karrieren beendet, bei den Damen Sonja Manzenreiter.
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