Aktion scharf

Bettler machen Bogen um die Adventmärkte

Bettler an jeder Ecke - das war einmal! Heuer müssen sich die Besucher der Christkindlmärkte nur noch selten über lästige Schnorrer ärgern. Vor allem die zivilen Kontrollen der Stadtwache zeigen Wirkung. Die Beamten rückten bereits 28-mal ohne Uniform aus. Beseitigt sind auch die Probleme der ersten Adventtage.

"In der ersten Woche hat es noch Ärger gegeben. Zum Teil belästigten die Bettler sogar meine Kunden. Aber auch das ist jetzt vorbei", ist der Christbaumschmuck-Verkäufer im Volksgarten über die Aktion scharf von Polizei und Stadtwache glücklich. Beide führen Schwerpunktkontrollen an den Christkindlmärkten in der City durch. Der Ordnungsdienst ist dabei auch erstmals in Zivil unterwegs.

Zivilkontrollen im September beschlossen

Seit Anfang September steht der Gemeinderatsbeschluss für "Undercover-Einsätze". Nun können die Mitarbeiter zwischen den Weihnachtsmärkten auf dem Haupt- und Pfarrplatz und  im Volksgarten inkognito nach dem Rechten sehen. Parallel dazu ist auch stets ein uniformiertes Team in der Innenstadt unterwegs.

60 Vorfälle gemeldet

60 Vorfälle wurden bei den Einsätzen dokumentiert, überwiegend handelte es sich dabei um Betteleidelikte. "Wir wollen illegalen Bettlern auch durch die Zivilkontrollen und das sektorale Bettelverbot unmissverständlich klar machen, dass wir sie hier in Linz nicht dulden. So wie es aussieht, wird die Innenstadt für sie immer unattraktiver", ist FPÖ-Stadtvize Detlef Wimmer zufrieden. Ihn freut aber auch noch eine weitere Problemlösung.

Störenfriede in Volksgarten-Nähe

Zu Beginn der Adventzeit stattete eine Gruppe von Personen, die sich das ganze Jahr über hinter der  Straßenbahnhaltestelle Musiktheater aufhält, immer wieder Kurzbesuche im Volksgarten ab und schnorrte Besucher um Geld an. Die Stadt stellte nun bei den Sitzgelegenheiten Bäume auf und vertrieb damit die Störenfriede.

M. Ruhmanseder/M. Zeko, Kronen Zeitung

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