Im letzten Moment:

Frist für Flutschutz-Projekte verschoben

Verschoben! Eigentlich hätten am 15. Dezember die Hochwasser-Gemeinden im Eferdinger Becken bekanntgeben müssen, ob sie für oder gegen Absiedelung und/oder Dämme sind. Doch die Frist wurde auf Drängen der betroffenen Bürgermeister auf 23. März 2018 verschoben.

Walding hat sich als einzige Gemeinde für die Umsetzung der Planung ausgesprochen, aus Alkoven gibt’s ein Nein zur Absiedelung. In Aschach soll noch die Bevölkerung befragt werden, in Pupping, Feldkirchen und Goldwörth wünscht man sich andere Optionen beziehungsweise die Garantie, dass der Selbstbehalt bei den Dämmen fällt.

Gemeinden hoffen auf Finanzierung
Das Land hat zugesichert, von den 20 Prozent, die jede Gemeinde selbst tragen müsste, die Hälfte zu übernehmen.
"Wir müssten vier Millionen Euro übernehmen und jährlich 90.000 € Erhaltungskosten zahlen. Das können wir uns nicht leisten", so Goldwörths Bürgermeister Johann Müllner. Jetzt hoffen die Ortschefs auf weitere Gespräche.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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