30.09.2017 20:44 |

4:2 gegen LASK

Knasmüllner-Triple lässt die Admira jubeln

Die Admira hat die Cup-Schlappe höchst erfolgreich verarbeitet. Am Samstag setzten sich die Niederösterreicher zuhause gegen den LASK zuhause mit 4:2 durch und kletterten vorerst auf Platz vier der Tabelle der tipico Bundesliga. Mann des Abends war Christoph Knasmüllner, der mit einem Triple (37., 75./Foulelfer, 84.) nach zweimaligem Rückstand eine eindrucksvolle Trendwende herbeiführte.

Der LASK, der durch Peter Michorl (8./1:0) und Rene Gartler (34./2:1) zweimal in Führung lag, bleibt damit auswärts weiter ohne Sieg und ist nach seiner dritten Saisonniederlage erstmals in der unteren Tabellenhälfte zu finden. Die Admira übte wenige Tage nach der 1:3-Cupschlappe bei Regionalligist Bad Gleichenberg ohne den gesperrten Kapitän Daniel Toth eindrucksvoll Revanche für das 0:3 im ersten Saisonduell mit dem Aufsteiger. Zum vierten Mal hintereinander blieb man ungeschlagen und bescherte Coach Ernst Baumeister den zweiten Sieg im dritten Spiel.

Zu Beginn einer über weite Strecken zerfahrenen, spielerisch schwachen Partie jubelte noch der LASK. Michorl scherzelte eine Hereingabe von Mergim Berisha aus wenigen Metern mit dem Außenrist ins Netz. Bei der Admira gab Cup-Torschütze Sasa Kalajdzic sein Startelfdebüt, er fand in der 14. Minute nach einem Eckball auch vorerst die beste Chance auf den Ausgleich vor, köpfelte nach einer Ecke aber neben den Kasten von Pavao Pervan.

Rund zehn Minuten später war Pervan dann geschlagen: Eine Grozurek-Flanke fand zwar keinen Abnehmer, landete schließlich aber im langen Eck (24.), der sichtlich irritierte ÖFB-Neo-Teamgoalie konnte nicht mehr eingreifen. Der LASK fand dank Gartler, eines schönen Steilpasses von Michorl und einer passiven Admira-Abwehrreihe zwar eine schnelle Antwort, musste aber noch vor der Pause den neuerlichen Ausgleich hinnehmen: Berisha brachte Maximilian Sax mit einer ungeschickten Aktion ins Stolpern, Knasmüllner verwertete den Elfer souverän.

Es war der Auftakt für einen Gala-Auftritt des ehemaligen FC-Bayern-Amateure-Spielers, der gegen Ende der Partie zweimal nach Vorarbeit des 20-jährigen Kalajdzic alles klar machte. Davor hatte es wenige echte Chancen gegeben, der LASK gab überhaupt nur zwei Weitschüsse ab und wurde für seine Passivität schließlich bestraft. Die besten Möglichkeiten fanden im Finish Gartler (88.) und Bruno (91.) vor, beide scheiterten aber an Goalie Andreas Leitner.

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