Vier gehen leer aus

EM-2024-Bewerbung: Deutschland legt Stadien fest

Sport
15.09.2017 13:57
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Bremen, Hannover, Mönchengladbach und Nürnberg sind bei der Kandidaten-Kür für die EM 2024 die großen Verlierer. Der Deutsche Fußball-Bund entschied sich bei einer Präsidiumssitzung in Frankfurt/Main für Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart als mögliche Spielorte.

Allerdings muss sich der favorisierte DFB erst noch als Ausrichter durchsetzen: Neben Deutschland hat sich auch die Türkei um die EURO in sieben Jahren beworben. Die Vergabe durch die UEFA findet im September 2018 statt. Der DFB hofft dann auf den Zuschlag, um zum zweiten Mal nach 1988 das Kontinentalturnier ausrichten zu dürfen.

Drei WM-Stadien von 2006 verzichteten
Dresden, Freiburg und Kaiserslautern, das bei der WM 2006 dabei war, hatten ihr zunächst bekundetes Interesse zurückgezogen. Bremen und Mönchengladbach waren bereits im Vorfeld der WM 2006 leer ausgegangen, Nürnberg und Hannover müssen diesmal auf den werbe- und imageträchtigen Zuschlag verzichten.

Um bei den vier Verlierern einen ähnlichen Ärger wie vor der WM 2006 zu vermeiden, hat der DFB den gesamten Bewerbungsprozess von Transparency International begleiten lassen. Die Nichtregierungsorganisation, die sich dem weltweiten Kampf gegen Korruption verschrieben hat, lieferte wertvolle Hinweise zur Auswahl der Bewerberstädte.

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