Fr, 16. November 2018

Neues Modell

06.09.2017 08:41

WhatsApp: Firmen sollen für Kommunikation zahlen

WhatsApp plant offenbar eine Abkehr von seinem Werbefinanzierungsmodell: Künftig sollen Unternehmen zahlen, wenn sie den zu Facebook gehörenden Kurzmitteilungsdienst für die Kommunikation mit ihren Kunden nutzen wollen, wie der für das operative Geschäft zuständige WhatsApp-Manager Matt Idema jetzt dem "Wall Street Journal" verriet.

"Wir wollen eine Grundlage dafür schaffen, damit Menschen Unternehmen Kurzmitteilungen schicken können und die Antworten, die sie wollen, bekommen", sagte Idema der Zeitung. "Wir haben vor, dafür von Unternehmen in der Zukunft Geld zu verlangen."

Das wäre eine Abkehr von Facebooks typischem Geschäftsmodell, seine Dienste über Werbung zu finanzieren. Dabei hatte WhatsApp-Mitgründer Jan Koum auch nach der 22 Milliarden Dollar schweren Übernahme durch Facebook im Jahr 2014 stets betont, dass der Service werbefrei bleiben solle.

Bisher wurden Firmen probeweise kostenlose Werkzeuge für den Kontakt zu Kunden angeboten. An dem Test nahm unter anderem die Fluggesellschaft KLM teil. Derzeit gehe es um eine kostenlose Business-App für kleine bis mittelgroße Unternehmen, und eine Unternehmenslösung für Großunternehmen mit globaler Kundschaft, wie zum Beispiel Fluggesellschaften, Online-Handel und Banken, erklärte WhatsApp. "Unternehmen werden unsere Lösungen dazu nutzen können, um ihre Kunden über nützliche Informationen wie Flugzeiten, Lieferbestätigungen und andere Informationen zu benachrichtigen."

Wenn Nutzer nicht möchten, dass sie von einem bestimmten Unternehmen kontaktiert werden, könnten sie es blockieren, hieß es. Erkennen könne man die Firmen mit verifizierter Telefonnummer an einem Siegel mit einem weißen Häkchen auf grünem Hintergrund. Die Chats mit den Firmen seien wie die restliche WhatsApp-Kommunikation Ende-zu-Ende verschlüsselt.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Play-off-Hinspiel
U21-Team siegt und stürmt Richtung EM-Teilnahme
Fußball International
Nach 3:2-Triumph
Pöbel-Video! Kroate Lovren attackiert Sergio Ramos
Fußball International
Verlierer steigt ab
Nach 3:2-Wunder: Kroatien sagt England Kampf an
Fußball International
Streit um Arbeitszeit
Ministerin an Gewerkschaft: „Chance vergeigt“
Österreich
Landung abgebrochen
Drohne flog gefährlich nahe zu Bundesheer-Heli
Niederösterreich
Habsburg auf Rang 15
Mick Schumacher nur Quali-Neunter in Macao
Motorsport
Ungewöhnlicher Unfall
Arzt operiert Fischer Angelhaken aus Auge
Oberösterreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.