16.08.2017 09:32 |

80 Mann im Einsatz

Scheunenbrand in OÖ: 74 Rinder gerettet

Insgesamt 74 Rinder hat die Feuerwehr am Dienstag bei einem Großeinsatz auf einem oberösterreichischen Bauernhof gerettet. In einer Scheune brach aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus, für acht Kälber kam die Hilfe leider zu spät. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 17 Uhr entdeckte die 13-jährige Tochter der Besitzer die Flammen durch ein kleines Fenster der Scheune. Sie alarmierte ihren Großvater, dieser dann die Feuerwehr.

Tiere von Feuer und Rauch bedroht
Der obere Teil des Gebäudes stand bereits in Vollbrand, als die Einsatzkräfte der Bezirksfeuerwehr Schärding am Unfallort in St. Willibald eintrafen. Im unteren Bereich der Scheune waren rund 80 Tiere eingestellt, die vom Feuer bedroht wurden. Mit sechs Atemschutztrupps gelang es den Einsatzkräften, 14 Kälber und 60 Stiere zu retten. Teils mussten die Rinder aus dem Stall getrieben werden, teils konnten sie durch Frischluftzufuhr im Gebäude bleiben. Acht Kälber verendeten in den Flammen.

Insgesamt zwölf Feuerwehren waren mit 80 Mann im Einsatz. Die Scheune brannte aus, das Wohn- und andere Nebengebäude blieben unbeschadet. Um die letzten Glutnester löschen zu können, musste der Dachstuhl mit einem Kran entfernt werden. Die Schadenshöhe sowie die Brandursache sind noch unbekannt.

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