Sa, 18. August 2018

Nach Rekordtransfer

07.08.2017 16:29

Barca-Boss Bartomeu rechnet mit Neymar und PSG ab

Der Präsident des FC Barcelona, Josep Bartomeu, hat sich erstmal öffentlich zum Rekordtransfer von Neymar zu Paris Saint-Germain geäußert. Seine Aussagen sind eine klare Abrechnung mit dem Brasilianer, dem französischem Top-Klub und dem dazugehörigen Geldgeber. Oben im Video sehen Sie Eindrücke von Neymars Präsentation.

"Es war sein Wunsch, zu gehen, aber er hätte sich klarer und vor allem eher ausdrücken können. Sein Verhalten war einfach nicht korrekt", sagte Bartomeu gegenüber spanischen Medienvertretern. Zudem bestätigte er, dass er PSG im Zuge des Transfers bei der UEFA wegen Verstößen gegen die Financial-Fairplay-Regularien angeklagt zu haben.

Neymar hatte seinen Vertrag bei den Katalanen erst vergangenen Oktober vorzeitig bis 2021 verlängert. Auch deshalb kam der Wunsch, Barcelona nach vier Jahren zu verlassen, überraschend für den Barca-Präsidenten.

Klare Kritik am "PSG-Modell"
Auch einen Seitenhieb auf den neuen Arbeitgeber Neymars konnte sich Bartomeu nicht verkneifen. "Es gibt auch Grenzen, niemand steht über diesem Klub", erklärte Bartomeu stolz und ätzte gegen die Franzosen: "Barca ist ein Klub mit einer Geschichte von 118 Jahren, einer Mitgliederzahl von über 140.000. Dieser Klub gehört uns, nicht einem Scheich oder Oligarch."

Trotz des Abgangs von Neymar, der für Barelona in 186 Spielen unglaubliche 105 Tore erzielte, sieht der Präsident seinen Klub für die Zukunft gerüstet. "Neymar ist jetzt Geschichte. Mich interessieren die Gegenwart und die Zukunft. Wir arbeiten daran, ihn zu ersetzen", versprach er.

Geld wird reinvestiert
Die Hoffnung von Bartomeu ruht dabei auch auf Lionel Messi. Laut dem Barca-Boss ist der Argentinier der beste Spieler der Geschichte. Außerdem sei Messi nach wie vor der Leader der Mannschaft. Trotzdem verspricht Bartomeu den Fans der Katalanen neue Stars.

Mit den 222 Millionen Euro aus dem Neymar-Verkauf könne und werde "noch etwas auf dem Transfermarkt passieren". Besonders Ousmane Dembele von Borussia Dortmund und Philippe Coutinho vom FC Liverpool sollen auf der Wunschliste Barcas ganz oben stehen. Mit Inigo Martinez (Real Sociedad) soll laut spanischen Medien auch noch ein neuer Innenverteidiger kommen.

krone Sport
krone Sport

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker
Eklat in EL-Quali
Becherwurf in Graz: UEFA vertagt Entscheidung
Fußball National
Runde der letzten 32
Champions League: Hammerlos für St. Pöltens Damen
Fußball National
Abschied nach Saison
Alonso: Darum kehrt er der Formel 1 den Rücken
Video Sport
„Darf sich ausruhen“
Lionel Messi lässt Argentiniens Testspiele aus
Fußball International
Nach Lieferproblemen
2. WM-Stern: Neues Frankreich-Trikot endlich da!
Video Fußball
Brücken-Drama
I: Innenminister fordert Absage von Serie-A-Start
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.