Mi, 19. Dezember 2018

Umfrage zu NR-Wahl

08.07.2017 08:52

Bis zu 15% für Pilz-Liste - Strache unangetastet

Die Trennung des langjährigen Nationalratsabgeordneten Peter Pilz von den Grünen könnte der Ökopartei einen empfindlichen Anteil an Stimmen für die Nationalratswahl am 15. Oktober kosten. Einer Umfrage des Nachrichtenmagazins "profil" zufolge können sich 15% der Österreicher vorstellen, eine "Liste Peter Pilz" zu wählen. Die "Liste Kurz - die neue ÖVP" führt weiteren Umfragen zufolge mit 34 Prozent, 25 Prozent der Stimmen würden auf die FPÖ entfallen, dicht gefolgt von der SPÖ mit 23 Prozent.

Dieses Umfrageergebnis wird die Grünen wenig positiv stimmen: Nachdem ihr Urgestein Peter Pilz beim außerordentlichen Bundeskongress weggewählt worden war, wird er mit einer eigenen Liste im grünen Wählerteich fischen. Mit 15 Prozent Stimmenpotential wird dies die Ökopartei empfindlich spüren. Umfragen prognostizieren den Grünen einen Stimmenanteil von nur mehr sechs Prozent - nach 12,4 Prozent bei der letzten Nationalratswahl.

Eine weitere Umfrage, die von 4. bis 6. Juli in Online-Interviews durchgeführt wurde, zeigt, dass sich mehr Wähler mit Pilz als mit den Grünen anfreunden können. Für 35 Prozent der Österreicher wäre eine "Liste Pilz" prinzipiell wählbar, die Grünen wären das nur für 18 Prozent. Pilz hätte damit ein fast doppelt so großes Potenzial wie seine Ex-Partei.

ÖVP und FPÖ von "Liste Pilz" nicht betroffen
Keine Sorgen müssen sich wohl ÖVP und FPÖ machen: Sie würden durch eine "Liste Pilz" nicht weiter tangiert. Die "Liste Kurz - die neue ÖVP" führt aktuellen Umfragen zufolge mit 34 Prozent, 25 Prozent der Stimmen würden auf die FPÖ entfallen. Die SPÖ muss allerdings damit rechnen, mindestens einen Prozentpunkt an Pilz abgeben zu müssen.

Die NEOS müssen so oder so um den Wiedereinzug in den Nationalrat bangen.

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