28.04.2017 09:15 |

Brisante Vorwürfe

Aldrans: Illegale Mülldeponie sorgt für Wirbel

Wird in Aldrans dieser Tage ein dreister Umweltfrevel entlarvt? Ein Bauer soll auf einem seiner gepachteten Felder im großen Stil Müll vergraben haben - so lautet zumindest der Vorwurf von einigen Zeugen. Nun ist die Behörde am Zug, Probegrabungen sollen durchgeführt werden. Bis dahin gilt freilich die Unschuldsvermutung!

Lärm- und Gestankbelästigung, Ausbringen von mit Spülmittel kontaminiertem Wasser auf den Feldern - nicht erst einmal war der Aldranser Bauer mit brisanten Vorwürfen konfrontiert, und er hat damit auch schon für mediales Aufsehen gesorgt. Der Betroffene wies diese stets zurück und ortete Schikanen seiner Gegner.

Nun kommt ein weiteres Kapitel dazu: Der Landwirt soll 2014 auf einem Feld Müll vergraben haben. "Neben Altholz handelte es sich dabei um Silofolien, Plastik und sonstigen Abfall. Dies wurde mit Aushubmaterial vermischt, am Feld eingegraben und mit Erdreich bedeckt", schildert ein Zeuge, der den Vorfall damals offenbar beobachtet hatte.

Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

2016 beschäftigte dieses Thema dann die Polizei und die Staatsanwaltschaft. Im Dezember wurde das Verfahren aber eingestellt. Begründung: "Der zur Anzeige gebrachte Sachverhalt erfüllt (…) nicht den Tatbestand des Vergehens des vorsätzlichen umweltgefährdenden Behandelns und Verbringens von Abfällen (…), weil aufgrund der vorliegenden Beweisergebnisse nicht davon auszugehen ist, dass in einem solchen Ausmaß Abfall verbracht wurde, dass dadurch (…) negative Folgen für die Umwelt zu erwarten gewesen wären."

Behörde ordnet Grabung an

Nichtsdestotrotz will die Umweltbehörde den Fall aufklären. In den kommenden Tagen soll auf den Feldern gegraben werden. "Im Einvernehmen mit dem Betroffenen", wie es auf "Krone"-Anfrage hieß.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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