18.04.2017 15:07 |

Statt Frühpension

Altersteilzeit erfreut sich wachsender Beliebtheit

Die sogenannte Altersteilzeit hat sich zu einem Renner entwickelt. Statt früher rund 17.000 nutzten im Vorjahr schon fast 28.000 Österreicher die Möglichkeit, vor der Pension die Hälfte zu arbeiten und 75 Prozent des Gehalts zu bekommen. Dem AMS kostete das 2016 schon 350 Millionen Euro, Tendenz stark steigend.

Es gibt zwei Modelle: Bei der Gleitvariante erhält der Dienstnehmer ab fünf Jahre vor Pensionsantritt bei 50 Prozent der Arbeitszeit 75 Prozent seines Lohnes weiter. In diesem Fall ersetzt das AMS dem Dienstgeber 90 Prozent der Mehrkosten. Der Betrieb muss einverstanden sein und behält die Erfahrung eines älteren Mitarbeiters zu etwas geringeren Kosten.

Umstritten ist die "Blockvariante": Man arbeitet 2,5 Jahre voll weiter, geht 2,5 Jahre früher de facto in Pension und bekommt während der gesamten Laufzeit 75 Prozent des Gehaltes. Der Betrieb muss (seit 2013) in diesem Fall eine "Ersatzarbeitskraft" einstellen. Daher ist das Blockmodell leicht rückläufig, ein Drittel der 28.000 Personen nutzte das noch im Vorjahr.

Zugang zu "Hacklerpension" erschwert
Kritiker sagen, dass diese Variante eine Art "Frühpension ohne Abschläge" sei, und plädieren für ein Auslaufen. Auffallend ist, dass die Altersteilzeit so stark ansteigt, seit der Zugang zur "Hacklerpension" erschwert wurde.

Manfred Schumi, Kronen Zeitung

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