15.04.2017 16:50 |

4200 Profis vor Ort

OMV-Raffinerie wird auf Herz und Nieren überprüft

Großeinsatz ab sofort im Rahmen der Generalinspektion der OMV-Raffinerie in Schwechat bei Wien: Erst nach 820.000 Arbeitsstunden soll Mitte Juni der Normalbetrieb in Österreichs Erdölzentrale wieder gegeben sein. Die OMV lässt für die Arbeiter 200.000 Wurstsemmeln springen!

Alle sechs Jahre heißt es vom TÜV Österreich "Pickerl machen" für die gigantische OMV-Raffinerie im niederösterreichischen Schwechat beim Flughafen vor den Toren Wiens. "Es wird geschweißt, geschnitten und repariert", berichtet Karl Graf, der technische Leiter der Raffinerien.

4200 Experten bis Juni im Dauereinsatz
Insgesamt 4200 Experten, unter ihnen 3500 externe, stehen bis Mitte Juni im Dauereinsatz. Auf einer Länge von zwölf Kilometern werden Rohrleitungen instand gesetzt und mehr als 220.000 Schrauben ausgetauscht. Es gilt auch, knapp 1500 Sicherheitsventile zu überprüfen.

"Sicherheit ist für uns das oberste Gebot", so Graf. Die Betriebsfeuerwehr wird bei den Arbeiten abrufbereit zur Seite stehen und die Arbeitsschritte mit überwachen.

"Fackelbetrieb kann passieren"
Vorbeifahrende Autofahrer und Nachbarn sollten sich während der Wartungsarbeiten nicht wundern, wenn Flammen aus kirchturmhohen Schornsteinen wehen. "Dieser Fackelbetrieb kann in dieser Phase passieren, wenn überschüssige Gase über die Fackeln verbrannt werden", so Graf. Wichtig: Gefahr geht von den Flammen nicht aus. Die Kosten für die OMV für die Generalsanierung: 110 Millionen Euro.

Matthias Lassnig, Kronen Zeitung

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