30.03.2017 10:15 |

Polizei sauer

Deutschland: "Blitzer" geteert und gefedert

Im deutschen Saarbrücken hat sich offenbar jemand besonders über seine Strafzettel geärgert: Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag zwei Geschwindigkeitsmessanlagen im wahrsten Sinne des Wortes "geteert und gefedert". Die Polizeibehörde ist naturgemäß sauer.

So manchem Autofahrer dürfte die Aktion wohl aus der Seele sprechen, die Saarbrücker Stadtverwaltung und die Polizei finden die geteerten und gefederten Radargeräte allerdings gar nicht lustig. Die "Blitzer" waren für mehrere Stunden nicht funktionstüchtig, alle Bilder unscharf. Ein Polizeisprecher verurteilte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur die Tat: "Das ist kein Kavaliersdelikt." Nach den unbekannten Tätern wird gefahndet, die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Teeren und Federn ist eine Strafe, die bereits seit der Antike bekannt ist. Verurteilte wurden dabei mit Teer bestrichen, mit Federn beworfen und anschließend ausgesetzt. Neben der Strafe sollten Betrüger oder Falschspieler so auch öffentlich bloßgestellt werden. Heute hat sich "Teeren und Federn" nur als Redensart erhalten - zumindest meistens.

Radarmessgeräte wieder in Betrieb
Die Radarmessgeräte in Saarbrücken sind übrigens wieder in Betrieb. Sie wurden am Dienstagvormittag gründlich gesäubert. Die Messtechnik blieb trotz der Verschmutzung unversehrt, berichtete die Stadtverwaltung. Den Tätern droht jetzt neben ihren Strafzetteln auch eine Anzeige wegen Vandalismus, sollte man sie ausfindig machen.

Michaela Braune
Michaela Braune

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