Barry nach Austria-2:0

„Schieße nicht viele Tore, aber das war ein gutes“

Bundesliga
06.02.2026 23:38
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Was man nach dem Duell von Red Bull Salzburg und FK Austria Wien in den Lagern von Siegern und Besiegten zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!

Thomas Letsch (Salzburg-Trainer): „Das, was uns in den letzten Spielen ausgezeichnet hat, diese Schärfe und Aggressivität, haben wir nicht auf den Platz bekommen. Wir waren gefühlt mehr am Reagieren als am Agieren. Wenn uns fünf Prozent fehlen, dann kann so etwas passieren. Wir kommen zu 16 Abschlüssen, aber nur zwei davon gehen aufs Tor. Die letzte Entschlossenheit, das Spiel zu drehen, haben wir nicht gehabt. Uns war bewusst, dass uns in Europa und in der Liga ein völlig anderer Fußball erwartet. Dass es gegen Basel oder Aston Villa mehr Räume gibt, ist klar. Darauf haben wir uns auch vorbereitet. Heute haben wir ein schlechtes Spiel gemacht. Fakt ist, um am Schluss unsere Ziele zu erreichen, dürfen wir uns wenige solche Spiele erlauben.“

Jannik Schuster (Salzburg-Verteidiger): „Wir waren heute nicht so giftig im Pressing, nicht so spritzig in den Zweikämpfen. Die zwei Gegentore dürfen uns nicht so passieren. Wir können uns nach unserer Hinrunde nicht erwarten, dass wir jeden Gegner dominieren und jedes Spiel gewinnen. Natürlich haben wir uns nach den zwei Europacup-Spielen und dem Cup mehr erwartet.“

Stephan Helm (Austria-Trainer): „Seit ich da bin, haben wir immer einen gemeinsamen Plan verfolgt. Alles in allem läuft es nicht so schlecht. Ich beschäftige mich schon sehr viel damit, was wir als Trainerstab auf die Mannschaft übertragen wollen. Wir haben fünf richtig geile Wochen miteinander gehabt. Da haben wir sehr viel daran gearbeitet, was man heute auf dem Platz gesehen hat. So ein Sieg tut immer gut, aber wir wissen, es liegt eine intensive Zeit vor uns. Wir müssen scharf bleiben.“

Abubakr Barry (Austria-Torschütze): „Das Team hat es wirklich gut gemacht. Salzburg ist ein sehr gutes Team, wir mussten gut verteidigen. Ich glaube, ich habe ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich versuche, Spiel für Spiel mein Bestes zu geben. Ich schieße nicht viele Tore, aber das war ein gutes. Ich freue mich sehr für das Team.“

Manfred Fischer (Austria-Kapitän): „Am Schluss war es richtig zach, aber die Jungs haben gefightet wie die Löwen. Das zeigt, was diese Mannschaft für ein Herz hat. Die (negative) Statistik hat uns so motiviert wie schon lange nicht mehr, wir haben daraus eine brutale Energie entfacht. Man hat gesehen: Wir sind eine Einheit, wir halten zusammen. Der Trainer ist mit uns gefahren vor der Partie. Ich habe mir gedacht, er zerreißt die ganze Kabine. Das hat sich auf uns übertragen.“

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