03.02.2017 14:34 |

Nach drei Jahren

Letzte Fahrt für den Laibach-Bus

Seit knapp drei Jahren ist der umstrittene Laibach-Bus zwischen Klagenfurt und Slowenien unterwegs. Mit einem Schnitt von fünf Passagieren ist der Andrang  überschaubar. Laut Fahrplan steht am 31. März die letzte Fahrt an. Ob und wie es weitergeht, ist völlig offen. Vom Land gibt es keine Finanzspritze mehr.

Mit einer 348.000 Euro starken Subvention ist der Laibach-Bus vor drei Jahren gestartet worden.

"Das war nur eine einmalige Starthilfe, eine weitere Unterstützung wird es nicht geben, trotzdem wäre es wichtig, die Verbindung am Leben zu halten", sagt Landesrat Rolf Holub. Bisher konnte der Laibach-Bus nie richtig Fahrt aufnehmen.

Laut Geschäftsführer Mirko Zeichen-Picej haben im Vorjahr nur 15.000 Passagiere das Angebot in Anspruch genommen  also magere 5,1 Passagiere pro Fahrt.

"Gewinne sind da nicht möglich. 15.000 Passagiere bedeuten aber auch, dass das Interesse an der Verbindung besteht", sagt Zeichen-Picej, der das Angebot nach 31. März alleine weiterführen will. Der Takt (vier Fahrten hin und retour täglich) könnte reduziert werden.

Zeichen-Picej: "Verhandlungen mit möglichen Partnern laufen. Ohne Unterstützung wird’s   nicht gehen. Die ÖBB funktionieren auch nicht ohne Subventionen."

Die Entscheidung muss noch im Februar fallen. Zeichen-Picej: "Gibt es keine Lösung, muss ich mich von fünf Fahrern trennen."

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf
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