Do, 20. September 2018

Keine Panik

30.01.2017 16:37

Wenn Rauchmelder schrillt: Wer zahlt Einsatz?

Beschwerden über lästiges Piepsen von Rauchmeldern häufen sich. Denn oft wird das Geräusch als Alarm interpretiert und die Feuerwehr gerufen. Für die sind es oft leere Kilometer, denn meist stellt sich heraus, dass nur die Batterie leer ist.

Viele fragen sich dann: "Wer übernimmt in solchen Fällen eigentlich die Kosten?" Gerhard Schöffmann, Vorstandsdirektor der Kärntner Landesversicherung, stellt klar: "Wenn es sich wirklich nur um das bloße Piepsen wegen einer leeren Batterie handelt - dann nein, da werden keinerlei Kosten übernommen!"

In den meisten Fällen kommt es aber gar nicht erst dazu, dass Kosten entstehen. Meist lässt sich der Sachverhalt nämlich schon beim Telefonat mit der Feuerwehr abklären, berichtet Roland Brumnik von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt: "Oft hören wir den Ton des Rauchmelders durchs Telefon und können den Anrufer beruhigen, wenn es sich um eine leere Batterie handelt. Wenn nicht, fahren wir hin und hören uns das vor Ort genau an. Es ist noch nie vorgekommen, dass wir eine Tür aufbrechen mussten."

Übrigens: Ist die Batterie des Gerätes leer, ertönt ein kurzer Piepston mit längeren Pausen. In so einem Fall einfach die Batterien austauschen. Hören Sie einen durchgehenden Warnton, dann ist es ein Alarm!

Clara Milena Steiner, Kärntner Krone

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.