Mo, 16. Juli 2018

Keine Panik

30.01.2017 16:37

Wenn Rauchmelder schrillt: Wer zahlt Einsatz?

Beschwerden über lästiges Piepsen von Rauchmeldern häufen sich. Denn oft wird das Geräusch als Alarm interpretiert und die Feuerwehr gerufen. Für die sind es oft leere Kilometer, denn meist stellt sich heraus, dass nur die Batterie leer ist.

Viele fragen sich dann: "Wer übernimmt in solchen Fällen eigentlich die Kosten?" Gerhard Schöffmann, Vorstandsdirektor der Kärntner Landesversicherung, stellt klar: "Wenn es sich wirklich nur um das bloße Piepsen wegen einer leeren Batterie handelt - dann nein, da werden keinerlei Kosten übernommen!"

In den meisten Fällen kommt es aber gar nicht erst dazu, dass Kosten entstehen. Meist lässt sich der Sachverhalt nämlich schon beim Telefonat mit der Feuerwehr abklären, berichtet Roland Brumnik von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt: "Oft hören wir den Ton des Rauchmelders durchs Telefon und können den Anrufer beruhigen, wenn es sich um eine leere Batterie handelt. Wenn nicht, fahren wir hin und hören uns das vor Ort genau an. Es ist noch nie vorgekommen, dass wir eine Tür aufbrechen mussten."

Übrigens: Ist die Batterie des Gerätes leer, ertönt ein kurzer Piepston mit längeren Pausen. In so einem Fall einfach die Batterien austauschen. Hören Sie einen durchgehenden Warnton, dann ist es ein Alarm!

Clara Milena Steiner, Kärntner Krone

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