Mo, 24. September 2018

"Krone"-Ombudsfrau

12.12.2016 18:00

Kein Kostenersatz für private Augen-OP

Zwei dringenden Augen-OPs musste sich Margarete D. in diesem Jahr unterziehen. Da die Wartezeit in einer öffentlichen Klinik zu lange gewesen wäre, bezahlte sie die Eingriffe privat. Von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung bekam Frau D. nur einen Teil der ersten OP ersetzt. Dass sie dieses Geld überhaupt bekommen habe, sei ohnehin Irrtum gewesen, erfuhr sie später...

Anfang des Jahres ließ sich die Steirerin aufgrund akuter Beschwerden von ihrem Augenarzt in einer Privatklinik am rechten Auge operieren. Kosten: 2000 Euro. "Ich habe mir das Geld dafür ausborgen müssen, aber ich habe fast nichts mehr gesehen und die Wartezeit in der öffentlichen Augenklinik hätte fast ein Jahr betragen", schilderte uns Frau D.

Nach einer Herzklappenoperation im Sommer wurde im Herbst das zweite Auge der Steirerin operiert. Auch dieses Mal war der Zeitfaktor der Grund für einen privaten Eingriff durch ihren Augenarzt. Die Patientin reichte auch diese Rechnung bei ihrer gesetzlichen Krankenversicherung, der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter ein. Anders als beim ersten Eingriff - für den die Beamtenversicherung immerhin mehr als 500 Euro ersetzt hat - wollte man der Steirerin für die zweite OP nur 17 Euro bezahlen: "Ich kann das nicht verstehen, reicht es denn, wenn man auf einem Auge besser sieht?"

Laut Beamtenversicherung war der Kostenersatz für die erste Operation ein Irrtum. Man hätte schon da nur 17 Euro ersetzen dürfen. Von einer Rückforderung sieht man immerhin ab...

 Ombudsfrau
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