Fr, 17. August 2018

Bolide fing Feuer

02.10.2016 16:56

Hamilton wittert nach Malaysia-Drama Verschwörung

Wut und Verzweiflung: Nach seinem Ausfall beim GP von Malaysia war Lewis Hamilton frustriert. Sein Bolide fing in der 41. Runde Feuer. Für den Briten war das Rennen mit einen Motorschaden vorbei. "Ich kann nicht glauben, dass es bei acht Mercedes-Motorschäden immer mich trifft. Das fühlt sich einfach nicht richtig an", zeigte sich Hamilton nach dem Rennen verärgert und witterte sogar eine Verschwörung: "Jemand will wohl nicht, dass ich Weltmeister werde."

"Oh no", schrie Hamilton verzweifelt, als sein Motor in Flammen aufging. Daniel Ricciardo holte sich den Sieg in Malaysia.

"Mercedes hat so viele Motoren. Meine sind die Einzigen, die versagen. Irgendjemand muss mir das erklären. Jemand will wohl nicht, dass ich Weltmeister werde", tobte Hamilton. Später relativierte er seine Aussagen und betonte, dass er keine Kritik am Team üben wollte.

Bei Mercedes nahm man seinen Wutausburch gelassen. "Nach diesem Zwischenfall hat Lewis allen Grund, frustriert zu sein. In so einer Situation darf er sagen, was er will, dazu hat er jedes Recht", meinte Teamchef Toto Wolff und gab zu: "Wir haben Lewis hängenlassen."

Auch Niki Lauda konnte es nicht fassen und nahm die Schuld auf sich: "Ich würde auch heulen. Er hat das ganze Wochenende dominiert und dann geht etwas schief. Es ist eigentlich sogar mit mein Fehler, weil ich mehr mit der Motorenseite zu tun habe. Ich bin verärgert über mich und Mercedes."

Toto Wolff weiß, dass der Defekt WM-entscheidend sein könnte: "In der Meisterschaft geht es eng zu. Wir wollen den Fahrern gleiche Bedingungen geben, damit sie um die WM fahren können. Jedes Mal, wenn wir uns viel vornehmen, gelingt es nicht. Vielleicht müssen wir wieder tiefstapeln und uns auf das nächste Rennen konzentrieren."

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