Sa, 23. März 2019
19.09.2016 17:14

15 Hektar Schutzwald

Klamm wegen Schädling gesperrt

Um einen enormen Borkenkäferbefall einzudämmen und zahlreiche Windwurfschäden aufzuarbeiten, schickten die Österreichischen Bundesforste am Montag Waldarbeiter und schweres Gerät in die Garnitzenklamm, die aus diesem Grund ab sofort für sämtliche Besucher gesperrt ist. Die Schadholzaufarbeitung soll bis Ende Oktober andauern. Dann haben Wanderer wieder freie Bahn.

"Der Rekordsommer 2015 hat aufgrund des heißen und trockenen Wetters ideale Brutbedingungen für den wenige Millimeter großen Waldschädling geschaffen. Hinzu kommt noch, dass im Mai in der Klamm weitere 100 Bäume wegen eines Windwurfes entwurzelt wurden und ins Tal stürzten", erklärt Pia Buchner von den Österreichischen Bundesforsten: "Da viele Bäume in den steilen Felswänden zum Liegen kamen, war eine Schädlingsbekämpfung hier kaum möglich." Aus diesem Grund rückten gestern, Montag, Forstarbeiter an, um nun das neue Schadholz aufzuarbeiten sowie die befallenen Bäume zu entfernen.

"Oberstes Ziel ist es, eine Massenvermehrung 2017 und ein mögliches Ausbreiten des Borkenkäfers zu verhindern." Die Aufarbeitung erfolgt durch ein spezielles Kippmast-Seilgerät. In erster Linie werden befallene Fichten entnommen.

Die Garnitzenklamm bleibt daher bis voraussichtlich 31. Oktober gesperrt.

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