Der Deutsche saß am Sonntag auf der Betreuerbank des TSG Hoffenheim. Seine Mannschaft spielte gegen den Regionalligisten KSC II, machte gute Figur und siegte auch 3:2.
In einer schwachen Phase seines Teams platze Ralf Rangick, der 2005 mit Schalke Vizemeister wurde und den Beinamen "Professor" trägt, der Kragen. "Geh doch mit dazu", ärgerte er sich lautstark über die Passivität eines vermeintlichen Spielers seiner Mannschaft, der teilnahmslos herumstand und dem Ball nachsah.
Doch genau das ist der Job dieses "Spielers", der nämlich kein anderer war als der Schiedsrichter. Rangnick, der die Elf erst vor kurzem übernommen hat, ist nämlich farbenblind und hat die beiden schlicht nicht auseinander halten können. "Meine Co-Trainer haben sich kaputt gelacht. Aber es war ein Versehen, ich leide an einer Rot-Grün-Fehlsichtigkeit und kann diese beiden Farben kaum unterscheiden", so der 48-Jährige in einem Interview.
Und tatsächlich: Bei dem Match trug Rangnicks Elf rote Trikots, der Schiedsrichter ein grünes...
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.